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    Gericht stoppt «Shutdown»-Stellenabbau der Trump-Regierung

    Keystone-SDA
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    USA,

    Ein kalifornisches Bundesgericht hindert die US-Regierung vorerst daran, einen dauerhaften Stellenabbau im öffentlichen Dienst voranzutreiben.

    Shutdown
    Der Shutdown in den USA hält auch nach zwei Wochen noch an. - keystone

    Das Vorhaben der Regierung verstosse gegen das Gesetz – in einem Rechtsstaat dürfe man so etwas nicht machen, erklärte Bundesrichterin Susan Illston laut anwesenden US-Reportern in einer Anhörung. Die Regierung scheine die Situation im Haushaltsstreit auszunutzen, um davon auszugehen, dass alle Regeln ausser Kraft gesetzt seien.

    Eine schriftliche Begründung werde die Richterin im Laufe des Mittwochs nachreichen, hiess es in den Berichten. Es ist davon auszugehen, dass die Trump-Regierung sich juristisch gegen die Entscheidung wehren wird.

    Seit mehr als zwei Wochen ist ein Teil des US-Regierungsapparats lahmgelegt, weil sich Republikaner und Demokraten im Kongress nicht auf einen Übergangshaushalt einigen konnten. In der Praxis bedeutet das, dass zahlreiche Bundesbehörden ihre Arbeit stark einschränken und nur noch dringend notwendige Aufgaben erledigen dürfen.

    Kündigungen im Gesundheits-, Bildungs- und dem Handelsministerium

    Die Trump-Regierung hat damit begonnen, dauerhaft Stellen im öffentlichen Dienst zu streichen. In den USA werden solche Massnahmen «RIFs» («reduction in force») genannt. Eigentlich ist der Kongress in solche Entscheidungen eingebunden. Gewerkschaften reichten Klage ein.

    Im Zuge dessen musste die Trump-Regierung auch offenlegen, bei welchen Behörden bereits Kündigungen ausgesprochen wurden. Betroffen waren demnach unter anderem das Gesundheits-, das Bildungs- und das Handelsministerium. Insgesamt erhielten Tausende Bundesbedienstete entsprechende Mitteilungen, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Etliche Hundert dieser Kündigungen seien demnach irrtümlich verschickt und später wieder zurückgenommen worden.

    Die Richterin untersagte der Regierung laut dem Portal «The Hill», weitere Kündigungsschreiben zu verschicken oder bereits ausgesprochene Entlassungen umzusetzen. Zudem müsse die Regierung bis Freitag eine genaue Zahl der betroffenen Beschäftigten vorlegen.

    Kommentare

    User #3408 (nicht angemeldet)

    Der König macht, was er will. USA wird ein Königreich!

    User #2621 (nicht angemeldet)

    Trump hat die besten Rechtsberater/RA, der weisss das er sein schwachsinn nicht Rechtsstaatlich durch ziehen kann... Seine Wähler merken nicht mal dass sie für dumm verkauft werden, sage nicht das man gewisse Sachen nicht Rechtsstaatlich umsetzten könnte. Nur will Doni dass nicht....

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