Entlassungswelle bei Meta – 8000 Beschäftigte müssen gehen

Maja Bojic
Maja Bojic

USA,

Mark Zuckerberg treibt den Umbau seines Konzerns Meta mit Entlassungen und einer stärkeren Fokussierung auf künstliche Intelligenz voran.

Meta
Meta treibt den Umbau des Konzerns mit massiven Entlassungen und einer klaren Fokussierung auf künstliche Intelligenz voran. (Symbolbild) - keystone

Bei Meta hat der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta mit der Umsetzung einer grossen Entlassungswelle begonnen, berichtet der «Spiegel». Betroffen sind weltweit rund 8000 Beschäftigte.

Dies entspricht etwa zehn Prozent der Belegschaft und zudem will der Konzern rund 6000 offene Stellen nicht neu besetzen. Führungspositionen sollen abgebaut werden, um flachere Strukturen zu schaffen.

Die ersten Entlassungen erfolgten in Singapur. Dort wurden Mitarbeitende bereits über den Verlust ihrer Stellen informiert, meldet die «Zeit».

Meta: Beginn der Umsetzung

Das Technologieunternehmen setzt damit eine zuvor angekündigte Restrukturierung nun schrittweise um. Die Massnahmen betreffen laut dem «Spiegel» mehrere Regionen und Unternehmensbereiche weltweit.

Im Zentrum stehen dabei organisatorische Anpassungen innerhalb des Konzerns. Ziel ist eine stärkere Fokussierung auf effizientere Teamstrukturen.

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Die Umsetzung erfolgt der «Zeit» zufolge in mehreren Etappen. Dabei werden einzelne Standorte zuerst von den Massnahmen betroffen.

KI-Offensive im Konzern

Parallel zur Entlassungswelle verschiebt Meta Ressourcen in den Bereich Künstliche Intelligenz, berichtet die «Zeit» weiter. Rund 7000 Mitarbeitende sollen neue Aufgaben im KI-Umfeld übernehmen.

Der Konzern plant zudem massive Investitionen in diesem Bereich. Die Ausgaben sollen im laufenden Jahr zwischen 125 und 145 Milliarden Dollar liegen.

Mark Zuckerberg äusserte sich in einem internen Memo bedauernd über die Entlassungen, schreibt der «Spiegel». Er sprach von Versäumnissen in der internen Kommunikation während des Prozesses.

Strategische Neuausrichtung

Zuckerberg hatte bereits zuvor erklärt, dass KI zunehmend Aufgaben übernehme, die früher ganze Teams erforderten. Einzelne hochqualifizierte Mitarbeitende könnten heute viele Prozesse bündeln.

Bereits in den Jahren 2022 und 2023 hatte Meta grössere Stellenstreichungen durchgeführt, berichtet der «Spiegel». Nach einer Phase des Personalaufbaus folgt nun erneut ein deutlicher Abbau.

Mark Zuckerberg Meta
Mark Zuckerberg steht bei Meta im Zentrum der strategischen Neuausrichtung. (Archivbild) - keystone

Eine ZDF-Dokumentation beschreibt den Wandel des Unternehmens und den Einfluss von Mark Zuckerberg. Dabei wird Meta als globales Technologie-Imperium mit grosser Reichweite eingeordnet.

Kommentare

User #1690 (nicht angemeldet)

Sind ja nur paar tausend darf man nicht so eng sehen KI kostet halt

User #1447 (nicht angemeldet)

KI wird die halbe Welt Arbeitslos machen. Das mögen zwar viele noch nicht glauben, werden es aber glauben müssen. Die Nachkommen haben keine ökonomischen Perspektiven mehr und deshalb müssen sie auch nichts mehr lernen ausser rechnen und schreiben. Angeglich ist das der Fortschritt der Menschheit. Der Mensch schafft sich selbst ab und das sehen wir heute, dass die Systeme nicht mehr den Menschen dienen sondern der Mensch muss dem System dienen. Die Entwicklung ist dramatischer als es so mancher denkt.

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