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    Novavax: Neue Studie bereitet FDA grosse Sorgen

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    USA,

    Novavax bereitet der US-Arzneimittelbehörde Sorgen: Der Corona-Impfstoff könnte mit Herzmuskelentzündungen in Verbindung stehen.

    Novavax
    Die US-Arzneimittelbehörde FDA ist besorgt über ein mögliches Risiko einer Herzmuskelentzündung beim Corona-Impfstoff Novavax. Das Vakzin ist in der Schweiz und vielen EU-Staaten bereits zugelassen. - sda

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mögliche Herzmuskelentzündungen beim Novavax-Vakzin bereitet der FDA Sorgen.
    • Sechs Fälle von Herzmuskelentzündungen sind bei einer Studie aufgetreten.

    Ein mögliches Risiko einer Herzmuskelentzündung beim Corona-Impfstoff Novavax bereitet der US-Arzneimittelbehörde FDA Sorgen. Die Behörde veröffentlichte am Freitag eine Analyse zu den Daten der klinischen Versuche mit dem neuen Impfstoff.

    Demnach waren bei Versuchspersonen, die den Impfstoff erhielten, sechs Fälle von Herzmuskelentzündung aufgetreten. Bei der Gruppe, die nur ein Placebo erhielt, war es nur ein Fall. Insgesamt nahmen 40'000 Menschen an den Studien teil.

    «Anlass zur Sorge» bei Novavax

    «Die Identifizierung mehrerer Fälle, die möglicherweise mit dem Impfstoff in Verbindung gebracht werden», gebe «Anlass zur Sorge», erklärte die FDA.

    Demnach könnte das Risiko einer sogenannten Myokarditis bei Novavax höher sein als bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna.

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    Eine Ärztin impft einen Patienten mit dem Impfstoff Biontech. Foto: Carsten Koall/dpa - sda - Keystone/dpa/Carsten Koall

    Bei Letzteren war insbesondere bei jungen Männern das Risiko einer Herzmuskelentzündung festgestellt worden. Allerdings erst nach den klinischen Versuchen, wie die FDA betonte.

    Experten wollen Risiko prüfen

    Am Dienstag soll ein unabhängiger Expertenausschuss der FDA zusammentreten und das Risiko des Novavax-Impfstoffs bewerten. Nach der Mitteilung vom Freitag brach die Aktie des Herstellers um 20 Prozent ein.

    Das Unternehmen erklärte jedoch: «Wir glauben, dass es keine ausreichenden Beweise für einen kausalen Zusammenhang zwischen den Myokarditisfällen und dem Impfstoff gibt.»

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    Der Corona-Impfstoff von Novavax. - AFP/Archiv

    Der Novavax-Impfstoff ist bereits in der Schweiz und in zahlreichen anderen europäischen Ländern zugelassen. Das Vakzin ist proteinbasiert und unterscheidet sich von anderen zugelassenen Vakzinen. Bei ihnen handelt es sich entweder um sogenannte mRNA- oder Vektorimpfstoffe.

    Die Behörden hatten ursprünglich die Hoffnung, dadurch impfskeptische Menschen doch noch überzeugen zu können. Die Nachfrage war jedoch gering.

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