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    Studie: KI löst Fachkräftemangel nicht

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Künstliche Intelligenz verändert den Schweizer Arbeitsmarkt, dürfte den demografisch bedingten Fachkräftemangel aber nicht lösen. Unter anderem in Pflege, Handwerk und Transport bleiben menschliche Arbeitskräfte gefragt, wie eine Studie von Deloitte Schweiz zeigt.

    Pflegerinnen und Pfleger können laut einer Studie von Deloitte Schweiz nicht so schnell durch KI ersetzt werden. (Archivbild)
    Pflegerinnen und Pfleger können laut einer Studie von Deloitte Schweiz nicht so schnell durch KI ersetzt werden. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/MARIJAN MURAT

    KI könne Aufgaben in den Bereichen Dokumentation, Planung, Administration und Informationssuche erleichtern, heisst es in der am Donnerstag publizierten Studie. In Software- und Marketingberufen sei zum Beispiel ein Arbeitsplatzabbau nicht auszuschliessen.

    Aktuelle KI-Systeme könnten auf absehbare Zeit aber kaum ältere oder kranke Menschen pflegen, Kinder unterrichten oder körperliche Arbeit übernehmen. Der Arbeitskräftemangel dürfte in personen-, dienstleistungs- und praxisnahen Berufen deshalb trotz KI bestehen bleiben und sich sogar verschärfen.

    Dies zeigt eine mögliche Spaltung auf: «In der Schweiz könnten viele Stellen in Berufen, deren Kernaufgaben KI kaum übernehmen kann, weiterhin offenbleiben, während KI in anderen, häufig wissensintensiven Büroberufen Aufgaben automatisiert und neue Anforderungen schafft», so die Studienautoren.

    Fokus auf Berufsbildung und Quereinstiege

    Unternehmen, Bildungsinstitutionen und Politik sollten laut der Studie daher die Berufsbildung stärken und in Berufen wie Pflege, Gastronomie, Logistik und Handwerk sowohl Quereinstiege erleichtern als auch attraktive Karrierewege schaffen. Zudem soll KI Beschäftigte in Berufen mit Fachkräftemangel von repetitiven Aufgaben entlasten, während in Büro- und Wissensberufen Weiterbildung und neue Aufgabenprofile benötigt werden.

    Für die Studie hat Deloitte demografische und berufliche Daten der Schweiz mit internationalen Daten zur Nutzung und zum Einsatzpotenzial von KI kombiniert. Untersucht wurden 279 Berufe.

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    Kommentare

    User #2410 (nicht angemeldet)

    Thomas Burgherr hat dem Parlament eine Lösung unterbreitet. Die Löhne der Parlamentarier kürzen damit sie nebenbei arbeiten müssen, Aber nur die Schweiz kann es sich leisten solche TOP Fachkräfte nicht einzusetzen.

    User #2371 (nicht angemeldet)

    Klar, KI kann ka auch keine Einbrüche und Raub verüben

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