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    New York weitet Ermittlungen gegen Trump-Konzern aus

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    USA,

    Bislang liefen gegen die Firmen von Ex-Präsident Donald Trump nur zivilrechtliche Ermittlungen. Jetzt wird auch strafrechtlich vorgegangen. Es geht um angebliche Schweigegeldzahlungen.

    Donald Trump im Januar 2021 in Washington. Gegen seine Firmengruppe laufen Ermittlungen. Foto: Gerald Herbert/AP/dpa
    Donald Trump im Januar 2021 in Washington. Gegen seine Firmengruppe laufen Ermittlungen. Foto: Gerald Herbert/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft ermittelt Medienberichten zufolge nun auch wegen möglicher strafrechtlicher Vergehen gegen die Firmengruppe von Ex-US-Präsident Donald Trump.

    «Wir haben die Trump Organization darüber informiert, dass unsere Ermittlungen gegen die Organisation nicht mehr rein zivilrechtlicher Natur sind», teilte der Sprecher der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James, Fabien Levy, laut US-Medien am späten Dienstagabend (Ortszeit) mit. «Wir ermitteln jetzt an der Seite der Bezirksstaatsanwaltschaft von Manhattan aktiv gegen die Trump Organization in strafrechtlicher Funktion.» Man werde sich nicht weiter dazu äussern.

    Bislang ermittelte James zivilrechtlich in der Frage, ob Trumps Firmengruppe falsche Angaben zum Wert ihres Eigentums gemacht habe. Es sind nicht die einzigen Ermittlungen im Bundesstaat gegen den Trump-Konzern. Der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Cyrus Vance, führt bereits strafrechtliche Ermittlungen unter anderem in der gleichen Sache gegen die Firmengruppe. Seit Februar liegen der Behörde auch Steuerunterlagen des früheren US-Präsidenten vor.

    Die Ermittlungen begannen, nachdem Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen 2019 vor dem US-Kongress aussagte, dass Trump den Wert seines Eigentums aufblähe, um sich günstige Kredite zu sichern, andererseits den Wert jedoch niedriger ansetze, um weniger Steuern zu zahlen. Bei den Ermittlungen der Bezirksstaatsanwaltschaft soll es auch um angebliche Schweigegeldzahlungen gehen, die Cohen dem Pornostar Stormy Daniels und dem ehemaligen Playmate Karen McDougal gezahlt haben soll. Beide Frauen geben an, Affären mit Trump gehabt zu haben. Er dementiert.

    Die Entwicklung erhöht den Berichten zufolge den juristischen Druck auf Trump. Einen Kommentar dazu lehnte ein Anwalt der Trump Organization auf Anfrage des Senders CNN ab. Trump selbst hatte in der Vergangenheit die Untersuchungen in New York als politisch motiviert bezeichnet.

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