Im Kampf gegen die illegale Migration in die USA hat Mexiko mehr als 8700 Soldaten an seine Grenzen geschickt.
Migration Richtung USA
Menschen aus Guatemala kehren zu Fuss über den Fluss Suchiate nach Tecun Uman zurück, nachdem sie von mexikanischen Einwanderungsagenten abgewiesen wurden. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Mexiko hat 8700 Soldaten an seine Grenzen geschickt.
  • Die Einsatzkräfte befinden sich an 347 Stellen entlang der Migrationsrouten in die USA.

Die Soldaten und Mitglieder der Nationalgarde seien an 347 Kontrollstellen entlang der Migrationsrouten im Einsatz, sagte der mexikanische Verteidigungsminister Luis Cresencio Sandoval am Montag. Die Zahl der illegalen Grenzübertritte von Mexiko in die USA hat zuletzt deutlich zugenommen.

Angesichts eines wachsenden Zustroms vor allem mittelamerikanischer Migranten aus Honduras, Guatemala und El Salvador kündigte die mexikanische Regierung letzte Woche strengere Migrationskontrollen an. Die Landgrenzen wurden zudem aus Gesundheitsgründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie für nicht-essenzielle Reisen geschlossen.

US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas hat erklärt, die Regierung erwarte einen weiteren deutlichen Anstieg der Zahl der ankommenden Flüchtlinge und Migranten. Es könnten mehr Menschen werden als in den vergangenen 20 Jahren, hiess es. Nach Angaben US-Behörden sind derzeit gut 14 000 unbegleitete minderjährige Migranten und Flüchtlinge in der Obhut der amerikanischen Behörden.

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