Staatssekretariat für Migration zentralisiert Übersetzungsdienste
Der Bund will die Organisation von Dolmetscherinnen und Dolmetschern in seinen Asylzentren zentralisieren. Dafür startete das Staatssekretariat für Migration eine öffentliche Ausschreibung für entsprechende Vermittlungsstellen.

Mit einer zentralen Organisation will das Staatssekretariat für Migration «eine einheitliche Koordination sicherstellen und Effizienzpotenziale nutzen», wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Bislang organisierten die sechs Schweizer Asylregionen die Einsätze der interkulturellen Dolmetschenden selber.
Wegen der vielen verschiedenen Herkunftssprachen der Asylsuchenden kommt es laut der Mitteilung im Alltag der Zentren häufig zu Verständigungsschwierigkeiten. Die eingesetzten Dolmetschenden sollen eine reibungslose Kommunikation gewährleisten, etwa bei medizinischen und sozialpädagogischen Terminen.
Die Ausschreibung ist seit Dienstag auf der Beschaffungsplattform Simap publiziert. Die Vertragslaufzeit ist für die Jahre 2027 bis 2031 angesetzt.










