Migration

Staatssekretariat für Migration baut erneut über 100 Stellen ab

Keystone-SDA
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Bern,

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat den Abbau von 108 Stellen angekündigt. Einige davon waren befristet finanziert, andere Stellen fallen Sparmassnahmen zum Opfer.

SEM
Anfang des Jahres hat das SEM den Abbau von 83 Stellen angekündigt. Nun wurde bekannt: Anfang 2027 werden weitere 108 Vollzeitstellen folgen. (Archivbild) - keystone

Bei einem Grossteil der gestrichenen Stellen handelt es sich um befristete Anstellungen. Diese seien dem SEM befristet zugesprochen worden, «um die Pendenzen im Asylbereich abzubauen.»

Das teilte das SEM am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Da der Abbau in einigen Monaten abgeschlossen sei, müsse das SEM diese Stellen nun «zurückgeben».

Aufgrund des von Bundesrat und Parlament geschnürten Entlastungspaketes werden auch einzelne unbefristete Stellen abgebaut, wie das SEM eine Meldung im «Sonntags-Blick» bestätigte.

Die Stellen, die deswegen sowie wegen höherer durchschnittlicher Personalkosten abgebaut werden müssten, verteilten sich auf das gesamte Staatssekretariat.

Der Stellenabbau soll auf Anfang 2027 umgesetzt werden. Die betroffenen Mitarbeitenden sollen noch im Juni darüber informiert werden.

Nach dem Abbau wird das SEM im Jahr 2027 noch über rund 1280 Vollzeitstellen verfügen. Bereits Anfang 2026 hatte das SEM 83 Stellen gestrichen.

Ende März hatte das Staatssekretariat für Migration geschrieben: «Die Personalressourcen im Asylbereich richten sich grundsätzlich nach dem Eingang von Asylgesuchen».

Davon habe es 2025 weniger gegeben. Auch in diesem Jahr rechnet das SEM mit weniger Gesuchen als in den Jahren 2022 bis 2024.

Zuletzt waren die Pendenzen im Bereich der Asylgesuche denn auch um 45 Prozent reduziert worden, wie die Behörde Ende März mitteilte. Zu diesem Zeitpunkt waren noch rund 8600 Asylgesuche hängig.

Kommentare

User #1545 (nicht angemeldet)

Der wahre Skandal ist dass das SEM eigenmächtig entschieden hat Afghaninnen in corpo als gefährdet zu betrachten und demnach können nun sämtliche Afghaninnen inkl Familiennachzug einwandern. Seit 3 Jahren haben sich die Zahlen versiebenfacht. So wird in Bern der Auftrag verstanden. Die Linken Beamten machen was ihnen gerade passt und das Stimmvolk wird von ihrem Chef Jans brandschwarz angelogen.

User #7174 (nicht angemeldet)

Die Stellen werden nicht abgebaut, es sind ja befristete Stellen. Nach der Abstimmung werden sie wieder befristet angestellt, denn die Pendenzenberge werden nicht kleiner, BR Jans kann ja mitmachen und helfen anstatt immer nur das Blaue vom Himmel zu beschwören oder ständig zu lamentieren.

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