US-Gouverneur Newsom sieht wachsenden Widerstand gegen Trump

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Der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, sieht eine wachsende Entschlossenheit Europas, US-Donald Trump etwas entgegenzusetzen. «Ich glaube, Europa fühlt sich heute so vereint wie schon lange nicht mehr», sagte Newsom bei seinem zweiten Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Und das sei vielleicht das einzige Verdienst von Donald Trump. Diesen griff er erneut aufs Schärfste an.

Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien, nimmt an der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Foto: Sven Hoppe/dpa
Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien, nimmt an der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Foto: Sven Hoppe/dpa - Keystone/dpa/Sven Hoppe

Newsom kritisierte unter anderem das umstrittene Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE in den Vereinigten Staaten. Menschen verschwänden plötzlich, zwei Menschen seien jüngst erschossen worden.

Das Immunsystem sei aber inzwischen aufgeweckt worden – das gelte für das amerikanische Volk und zunehmend auch für den Rest der Welt. Trump nutze Schwäche aus – das sei seine Stärke. Er reagiere aber anders auf Überzeugung, Charakter und Zielstrebigkeit, wenn sich jemand entschlossen äussere. Das habe sich auch in der Rede von US-Aussenminister Marco Rubio in München widergespiegelt. Rubio hatte Europa in seiner mit Spannung erwarteten die Rede die Hand gereicht, aber auch Forderungen gestellt.

Newsom kritisierte, unter Trump seien die USA die grösste Quelle von Instabilität auf der Welt geworden. Alte Werte würden von Trump in Echtzeit zerstört. «Unsere Republik wird in Echtzeit zerstört», warnte der US-Demokrat. Und, das sage er über Trump nicht leichtfertig: «Er ist eine invasive Spezies. Er hat die Republikanische Partei übernommen.»

Gleichwohl sagte Newsom den Republikanern unter Trump eine Niederlage bei den Midterm-Wahlen im Herbst voraus: Diese würden dabei vernichtend geschlagen werden, prophezeite der Gouverneur. Newsom selbst gilt als möglicher Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei 2028.

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Kommentare

User #4625 (nicht angemeldet)

Gebeutelt von einem unpopulären Präsidenten, bereiten sich die Republikaner auf eine vernichtende Niederlage bei den Zwischenwahlen vor. „Ich schätze die Wahrscheinlichkeit auf 70 %, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus mit überwältigender Mehrheit zurückerobern werden“, so Patrick Gaspard vom Center for American Progress.

User #1168 (nicht angemeldet)

Die Jesus Bruderschaft scheint schon am nächsten Präsidenten zu arbeiten. Denen ist es egal ob Republikanisch oder Demokratisch. Hauptsache ihre Fundamentalen Religiösen Umstände ändern sich nicht. Amerika hat im Prinzip gar keine Kultur und spielen sich als Welt-Polizei auf was bekanntlich meistens fehl läuft. Da dort drüben die Selbst Reflexion kaum stattfindet wird sich daran in naher Zukunft auch nichts ändern. Amen.

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