US-Präsident Joe Biden will sich diesen Sommer mit dem russischen Präsident Wladimir Putin treffen. Der Kreml tut sich aber noch schwer mit einer Zusage.
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Joe Biden (l), damaliger Vizepräsident der USA, trifft sich 2011 mit Wladimir Putin in Moskau. Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Sommer könnte es zu einem ersten Gipfel zwischen Joe Biden und Wladimir Putin kommen.
  • Russland behält sich eine Zusage zu dem Treffen aber bislang vor.
  • Kremlsprecher Dmitri Peskow wirft den USA «feindliche Schritte».

Der Kreml hält sich die Entscheidung über ein erstes Gipfeltreffen von Russlands Präsident Wladimir Putin mit US-Präsident Joe Biden offen. Kremlsprecher Dmitri Peskow warf den Vereinigten Staaten am Donnerstag im Staatsfernsehen «feindliche Schritte» vor. Deshalb tue man sich mit der Zusage zu einem möglichen Gipfel schwer.

Dmitri Peskow
Kremlsprecher Dmitri Peskow. - sda

Peskow sagte, erst gebe es einen Vorschlag der USA, über gemeinsame Interessen zu sprechen. Dann folgten aber Handlungen, um Russland Einhalt zu gebieten. «Das erschwert die Analyse von russischer Seite, damit der Präsident eine Entscheidung zu dem Gipfel treffen kann.»

Joe Biden schlägt Treffen vor

Biden hatte Putin bereits Mitte April in einem Telefonat ein Treffen vorgeschlagen. Das Treffen könnte im Sommer in einem europäischen Land über die Bühne gehen, hatte es geheissen.

Joe Biden
US-Präsident Joe Biden will für Transparenz sorgen. - Keystone

Kremlsprecher Peskow hielt den USA nun aber eine Politik von «Zuckerbrot und Peitsche» vor. «Lässt sich Russland das gefallen? Die Antwort ist offensichtlich: Nein.»

Russland werde sich einer solchen Politik ohne Perspektive entgegenstellen, betonte der Vertraute Putins. «Wir haben nicht die Absicht, diese konfrontativen Erscheinungen zu dulden.»

Washington verhängt Sanktionen gegen Russland

Die neue US-Regierung wirft Moskau eine Vielzahl an feindlichen Handlungen vor. Darunter Hackerangriffe auf Regierungsstellen und Einmischung in die jüngste Präsidentenwahl. Aus diesem Grund verhängte Washington auch Sanktionen.

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