Elon Musk

    Elon Musk scheitert vor Gericht gegen OpenAI

    Redaktion
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    USA,

    Nach einem dreiwöchigen Prozess steht fest: Der US-Tech-Milliardär Elon Musk ist mit seiner Klage gegen die Führung des KI-Unternehmens OpenAI gescheitert.

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    Der US-Tech-Milliardär Elon Musk ist mit seiner Klage gegen die Führung des KI-Unternehmens OpenAI gescheitert. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Elon Musk verliert am Montag in Kalifornien vor Gericht gegen OpenAI.
    • Musk forderte die vollständige Rückumwandlung von OpenAI in eine Non-Profit-Organisation.
    • Er wollte 150 Milliarden Dollar Schadensersatz – und dass Altman bei OpenAI rausfliegt.

    Nach dem dreiwöchigen Prozess in Kalifornien, USA steht fest: US-Tech-Milliardär Elon Musk ist mit seiner Klage gegen die Führung des ChatGPT-Entwicklers OpenAI gescheitert. Geschworene in Kalifornien kamen zum Schluss, dass Musk erst nach Ablauf der Verjährungsfrist vor Gericht gezogen war. Die Richterin urteilte entsprechend.

    Musk hatte von seinem früheren Geschäftspartner Sam Altman Schadenersatz in Höhe von 150 Milliarden US-Dollar gefordert. Und zudem verlangt, dass Altman die Führung von OpenAI verlässt. Der Unternehmer warf ihm vor, ihn bei der Entwicklung und Ausrichtung des KI-Unternehmens hintergangen zu haben.

    Musk und Altman hatten OpenAI 2015 gemeinsam als gemeinnützige Organisation gegründet. Musk war damals ihr grösster privater Geldgeber und steuerte über 44 Millionen Dollar (etwa 34,7 Millionen Franken) bei.

    2018 verliess Musk den Verwaltungsrat nach einem Machtkampf mit Altman. Laut dem Technologiemagazin «t3n» hatte er zuvor erfolglos versucht, die vollständige Kontrolle über das Unternehmen zu erlangen.

    Kern des Streits zwischen Musk und Altman

    2025 wandelte OpenAI sein Kerngeschäft in eine gewinnorientierte Gesellschaft um. Musk wirft Altman vor, damit eine Grundvereinbarung gebrochen zu haben, die offene KI-Forschung für alle garantieren sollte.

    Microsoft soll 13 Milliarden Dollar (etwa 10,2 Milliarden Franken) in OpenAI investiert haben. Und ist daher ebenfalls als Beklagter benannt. OpenAI wird heute auf fast eine Billion Dollar (etwa 789,2 Milliarden Franken) bewertet.

    Hat Elon Musk vor Gericht zu Recht verloren?

    Musk forderte die vollständige Rückumwandlung von OpenAI in eine Non-Profit-Organisation. Ausserdem verlangte er die Absetzung von Altman und Brockman aus allen Führungspositionen.

    Zwei Lager, zwei Versionen

    OpenAI wehrte sich vehement gegen alle Vorwürfe. Das Unternehmen veröffentlichte interne E-Mails, die belegen sollen, dass Musk 2017 selbst einer gewinnorientierten Umstrukturierung zugestimmt hatte.

    OpenAI-Anwalt William Savitt erklärte vor Gericht: «Wir sind hier, weil Herr Musk bei OpenAI nicht seinen Willen bekommen hat.» Das Unternehmen bezeichnet die Klage als von Neid motivierte Kampagne, berichtet «Cybernews».

    Musk sagte, er habe OpenAI gegründet, finanziert und entscheidend aufgebaut. Bewusst habe er eine gemeinnützige statt profitorientierte Struktur gewählt.

    Klage zu spät eingereicht

    Am Ende entscheidend war aber der Zeitpunkt von Musks Klage im Jahr 2024. Er hatte die Unterstützung von OpenAI bereits 2020 vollständig eingestellt – und konnte die Geschworenen nicht überzeugen, dass er erst später Verdacht über das Verhalten seiner einstigen Mitstreiter geschöpft habe. In Kalifornien verjähren solche Vorwürfe nach drei Jahren.

    Kommentare

    User #4451 (nicht angemeldet)

    🤔Was weiss er, was wir nicht wissen bzw. uns verschwiegen wird? Habt ihr es mal aus dieser Seite betrachtet? Vielleicht will er uns gegen etwas schützen.. Er ist halt ein komischer Kauz, aber eins von den Intelligentesten Menschen auf dieser Kugel. Vergesst das nie! Mittlerweile sind wir von dieser KI (AI) total süchtig bzw. total verblendet.. Teilweise glaubt man mehr ihr als einem Menschen. Jaa.. Auch ich nutze sie ab und zu als Nachprüfungen über das Kreuz! Aber! Das was ich zwischen meinen Ohren habe, hat immer noch Vorrang!

    User #2525 (nicht angemeldet)

    Wäre ein internationaler Haftbefehl hier nicht vonnöten?

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