Elon Musk

    Elon Musk – SpaceX greift den US-Mobilfunkmarkt an

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Elon Musk will mit SpaceX und Starlink Smartphones direkt aus dem All versorgen. Ein Frequenzkauf setzt etablierte US-Mobilfunkanbieter unter Druck.

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    Elon Musk setzt mit Starlink auf neue Mobilfunkverbindungen und fordert damit etablierte Anbieter heraus. (Archivbild) - keystone

    Elon Musk treibt den Einstieg seines Raumfahrtunternehmens SpaceX in den US-Mobilfunkmarkt voran. Am 8. Oktober 2026 vereinbarte die Firma den Kauf eines landesweiten Frequenzportfolios des Finanzinvestors Grain Management.

    Wie die «Swissinfo» berichtet, umfasst der Kauf das gesamte landesweite Portfolio von Grain Management im 800-Megahertz-Bereich. Einen offiziellen Kaufpreis nannten die beteiligten Unternehmen zunächst nicht.

    Mit Starlink bietet SpaceX bereits schnellen Internetzugang über Satelliten an. Die neuen Frequenzen sollen künftig direkte Mobilfunkverbindungen zu herkömmlichen Smartphones ermöglichen, ohne dass dafür eine separate Satellitenantenne nötig ist.

    Starlink soll Funklöcher schliessen

    Bislang benötigen Nutzer für den klassischen Starlink-Internetzugang eine spezielle Empfangsanlage mit Antenne und möglichst freie Sicht zum Satelliten. Laut der «Tagesschau» sollen die neuen Frequenzen die Signalübertragung verbessern und den Empfang auch innerhalb von Gebäuden ermöglichen.

    Das zusätzliche Spektrum soll das bestehende Zwei-Gigahertz-Frequenzband von Starlink Mobile ergänzen. Während dieses auf hohe Datenübertragungsraten ausgelegt ist, sollen die niedrigeren Frequenzen die Reichweite erhöhen und Hindernisse besser durchdringen.

    Würdest du einen Mobilfunkvertrag von Elon Musks Starlink nutzen?

    Der Frequenzkauf ist allerdings noch nicht endgültig abgeschlossen. SpaceX benötigt zunächst die Zustimmung der US-Kommunikationsbehörde FCC, um Satellitenverbindungen mit einem terrestrischen Netzwerk zu kombinieren.

    Telekom-Aktien geraten unter Druck

    Die Ankündigung löste deutliche Kursverluste bei etablierten Telekommunikationsunternehmen aus. Der «ZDFheute» zufolge verlor die Aktie der Deutschen Telekom bis Freitagvormittag rund 7,5 Prozent.

    Auch die US-Anbieter T-Mobile US, Verizon und AT&T verzeichneten deutliche Verluste. AT&T verlor nachbörslich rund sieben Prozent, T-Mobile US und Verizon jeweils über sechs Prozent.

    Analysten des Research-Hauses William Blair erwarten ein attraktives Kombiangebot aus Starlink-Breitband und Mobilfunk, wie die «Tagesschau» berichtet. Sie halten zudem eine mögliche Integration der KI-Anwendung Grok aus Musks Unternehmensgruppe xAI für denkbar.

    Elon Musk: Satellitennetz soll weiter wachsen

    SpaceX baut parallel seine Satelliteninfrastruktur aus. Die FCC hat dem Unternehmen kürzlich die Genehmigung für 15'000 Satelliten erteilt, die für Mobilfunkverbindungen im Zwei-Gigahertz-Bereich optimiert sind.

    Bestehende Partnerschaften mit klassischen Mobilfunkanbietern bleiben vorerst bestehen. Laut der «ZDFheute» kooperiert T-Mobile US mit Starlink, die Telekom will ab 2028 in zehn europäischen Ländern Funklöcher schliessen.

    Falcon-9-Rakete
    Elon Musk will mit SpaceX künftig auch abgelegene Gebiete in den USA mit Mobilfunk versorgen. (Symbolbild) - keystone

    Die geplanten Starlink-Handyverträge sollen zunächst auf den US-Markt ausgerichtet sein. Wann der Dienst startet und welche Preise Kunden bezahlen müssen, ist bislang nicht bekannt.

    Kommentare

    User #4066 (nicht angemeldet)

    Und wie läuft es mit dem Gehirnchip der Gedanken lesen kann?

    User #397 (nicht angemeldet)

    Wann kommt die versprochene Musk Bank mit ihren 6-8% Zinsen?

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