Apple bringt erstes Macbook mit Touch-Display heraus
Jahrelang sperrte sich Apple dagegen, seinen Mac-Computern Touchscreens zu spendieren – während das bei Geräten mit Windows-System zum Alltag gehörte. Jetzt schwenkt der iPhone-Konzern um.

Apple bringt sein erstes Macbook mit einem Touchscreen-Display heraus – nachdem der Konzern jahrelang das Konzept von Laptops mit berührungsempfindlichen Bildschirmen kritisiert hatte. Jetzt betont Apple, das Macbook Pro mit Touch-Bildschirm sei für professionelle Nutzer gedacht, die etwa 3D-Modelle mit den Fingern drehen oder Musikinstrumente direkt auf dem Display spielen wollen.
In den vergangenen Jahren hatten Konkurrenten verschiedene Modelle von Notebooks mit dem Windows-Betriebssystem mit Touchscreens ausgestattet. Apple dagegen hielt an einer strikten Trennung fest: Macs hatten herkömmliche Bildschirme und grosse Touchscreens blieben den iPad-Tablets vorbehalten.
Noch 2021 hatte der heutige Apple-Chef John Ternus dem «Wall Street Journal» gesagt, das iPad sei auf Touchscreen-Eingabe optimiert und die Macs auf Maus und Tastatur – und man habe bisher keinen Grund gefunden, das zu ändern. In den späteren Jahren wurden Antworten auf die Frage nach einem Touchscreen-Mac aber ausweichender.
Mit einem Gewicht von 1,38 Kilogramm machte Apple das Touch-Macbook 230 Gramm leichter als die aktuellen Pro-Modelle mit 14-Zoll-Bildschirm. Bei der grösseren Ausführung mit einer Display-Diagonale von 16 Zoll sank das Gewicht um 320 Gramm. Als erstes Macbook bekommt es zudem die von iPhone bekannte «Dynamic Island», in der am oberen Bildschirmrand Live-Aktivitäten angezeigt werden können. Nach Jahren kommt zudem das leuchtende Apfel-Logo auf der Rückseite des Displays zurück.













