Einwanderungsflut bringt New York an seine Grenzen

Keystone-SDA
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USA,

New York kämpft mit einem beispiellosen Zustrom von Migranten und Flüchtlingen, der die Stadt an ihre Kapazitätsgrenzen bringt.

Strassenpoller sollen die Menschen in New York vor Terror-Attacken schützen.
Polizisten in New York, USA. (Symbolbild) - Dpa

Die US-Metropole New York sieht zum Jahresende auf einen zuletzt ungekannten Zustrom von Migranten und Flüchtlingen zurück: Mehr als 150'000 Einwanderer kamen in den vergangenen anderthalb Jahren in der Stadt an der Ostküste an. Nun, zu Winterbeginn, gerät sie an die Grenzen ihrer Kapazitäten.

«Lasst es mich euch sagen, New Yorker, noch nie in meinem Leben hatte ich ein Problem, wo ich das Ende nicht gesehen habe – aber ich sehe hier kein Ende», sagte der demokratische Bürgermeister Eric Adams schon vor Wochen. «Dieses Thema wird New York City zerstören.» Damit spielt Adams vor allem auf fehlende Unterkünfte und finanzielle Ressourcen der Stadt an, um sich um die Ankömmlinge zu kümmern.

Fehlende Unterstützung durch Bundesregierung

Einer der Gründe, warum New York so viele Menschen anzieht, ist die rechtliche Verpflichtung der Stadt, jedem, der darum bittet, eine Unterbringung für die Nacht zu gewähren. Fast 70'000 der Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber, die hauptsächlich aus süd- und mittelamerikanischen Ländern wie Venezuela kommen, sind von der Stadtverwaltung in städtischen Notunterkünften untergebracht worden, wo sich zuvor bereits Zehntausende Obdachlose befanden.

New Yorks Bürgermeister Adams und die Gouverneurin des Bundesstaates, Kathy Hochul, machen die Regierung von US-Präsident Joe Biden für fehlende Unterstützung verantwortlich. Ein Krisentreffen im Dezember blieb erfolglos. «Hilfe ist nicht auf dem Weg», kommentierte Adams danach.

Die irreguläre Einwanderung ist auch eines der dominierenden Themen im Wahlkampf für die 2024 anstehende Präsidentschaftswahl in den USA. Die Republikaner, für die sich unter anderem Ex-Präsident Donald Trump wieder als Kandidat bewirbt, werfen dem demokratischen Präsidenten Biden vor, nicht hart genug dagegen vorzugehen.

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