Chef der US-Marines schwärmt von Gen Z
Der Chef der US-Marines widerspricht den Vorurteilen über die Gen Z. Die jungen Erwachsenen seien wie alle Marines vor ihnen.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Chef der US-Marines lobt die Generation Z.
- Die jungen Erwachsenen seien in Bezug auf Technologie «verdammt klug».
- Die Standards hätten die Marines nicht angepasst und würden das auch nie tun.
Faul, arbeitsscheu, kaum widerstandsfähig und, wenn ihnen etwas nicht passt, schnell wieder weg. So ist die Generation Z, wenn man den gängigen Vorurteilen über die Menschen zwischen 16 und 29 Jahren glaubt.
Doch nicht alle erfahren die jungen Erwachsenen so. Eric M. Smith, Kommandant der US-Marines, schwärmt regelrecht von der Generation Z.
Gegenüber dem Nachrichtenportal «Military.com» sagt er, die Menschen, die ausgebildet werden, seien «dieselben, die wir seit 1775 rekrutieren». Einsatz, Wille und Charakter seien bei den heutigen Rekruten gleich wie bei jenen anderer Generationen. Sie seien «aus demselben Holz geschnitzt wie die Marines des Zweiten Weltkriegs».
Die heutigen jungen Erwachsenen wuchsen einfach in einem anderen Zeitalter auf, so Smith. Damit begründet er auch, weshalb sie viel mehr Zeit am Handy und an Spielkonsolen verbringen. Für ihn ist das aber ein Vorteil – auch aus militärischer Sicht.
Die Generation Z kenne sich mit Technik und Smartphones sehr gut aus. In modernen Kriegen mit Drohnen, künstlicher Intelligenz und Sensoren bringe sie Fähigkeiten mit, die ältere Generationen mühsam erlernen müsse. «Sie sind verdammt klug», sagt Smith über die jungen Erwachsenen.
Er selbst brauche viele Instruktionen, um eine Drohne einsetzen zu können. Rekruten der Generation Z gebe man das Gerät einfach und in fünf Minuten hätten sie alles herausgefunden.
Auch den Vorwurf, die Generation Z sei verweichlicht, lässt der Viersternegeneral nicht gelten: Das Marinekorps habe die Standards nicht gesenkt – «und das werden wir auch nie tun». Die Anforderungen seien immer noch die gleichen, die Rekruten müssten sich anpassen. «Wir sind nicht zu euch gekommen, ihr seid zu uns gekommen.»
















