US-Militär tötet wieder mutmassliche Drogenschmuggler auf See

Keystone-SDA
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USA,

Zum wiederholten Male hat das US-Militär nach eigenen Angaben ein Drogenschmuggler-Boot im östlichen Pazifik angegriffen und dabei drei Männer getötet. Das Boot sei nach Erkenntnissen der Geheimdienste auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen, erklärte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom auf der Plattform X. US-Streitkräfte seien bei dem Angriff am Samstag nicht zu Schaden gekommen. Die Angaben des US-Militärs liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

ARCHIV - Kampfflugzeuge vom Typ Lockheed Martin F-35B der US-Marines fliegen über die Roosevelt Roads Naval Station. Foto: Kendall Torres Cortés/dpa
ARCHIV - Kampfflugzeuge vom Typ Lockheed Martin F-35B der US-Marines fliegen über die Roosevelt Roads Naval Station. Foto: Kendall Torres Cortés/dpa - Keystone/dpa/Kendall Torres Cortés

Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen. Dabei kommen immer wieder Menschen ums Leben. Erst am Freitag hatte es einen ähnlichen Angriff gegeben, ebenfalls mit drei Toten.

Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind. Die Vereinigten Staaten haben ein grosses Drogenproblem, für das sie ausländische Schmuggler verantwortlich machen.

Kommentare

User #3497 (nicht angemeldet)

Menschen ohne Verhandlung und gültige Verurteilung abzuknallen widerspricht jeglicher Rechtsordnung. Trump tut der USA und der Welt überhaupt nicht gut. ER müsste eingesperrt werden.

User #5081 (nicht angemeldet)

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