Bill Gates

    Bill Gates will wegen KI Jobs für Menschen reservieren

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    USA,

    Bill Gates will gewisse Jobs für Menschen reservieren. So will er verhindern, dass Roboter alte Menschen betreuen oder schlechte Nachrichten überbringen.

    bill gates
    Bill Gates warnt vor der Künstlichen Intelligenz. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bill Gates warnt, dass durch die Künstliche Intelligenz zahlreiche Jobs für immer verschwinden werden.
    • Gewisse Tätigkeiten will er deswegen für Menschen reservieren.
    • Dennoch sieht er auch Chancen durch die KI.

    Die Künstliche Intelligenz wird immer besser, kann immer mehr Jobs übernehmen und fast autonom ausführen. Es ist eine Entwicklung, die vielen Menschen grosse Sorgen bereitet. Viele stellen sich die Frage, ob es den eigenen Job morgen noch gibt.

    Auch Microsoft-Gründer und Multimilliardär Bill Gates beschäftigt sich mit dieser Frage. In einem neuen Essay schreibt er: «Viele Arbeitsplätze werden für immer verschwinden.»

    In Branchen wie Recht, Kundenservice, Medizin, Softwareentwicklung oder in der Industrie sieht er Gefahren. Die KI werde immer mehr Aufgaben übernehmen – «über den Verlauf eines Jahrzehnts statt mehrerer Generationen».

    Lösungen dafür, dass wohl unzählige Menschen eines Tages von der KI im Job ersetzt werden, wurden schon einige vorgeschlagen. Die prominenteste: ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle und die Besteuerung der eingesparten Löhne.

    Bill Gates schlägt etwas anderes vor: für Menschen reservierte Jobs. Vor allem in der Medizin und in der Pflege fordert er Tätigkeiten, die nicht von KI ausgeführt werden dürfen.

    Dabei geht es ihm neben den Arbeitnehmenden auch um die Patienten. So wurde sein an Demenz erkrankter Vater jahrelang von Menschen betreut. «Etwas an der Fürsorge, die sie meinem Vater gaben, war unersetzlich. Kein Roboter hätte das tun können.»

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    Bill Gates schreibt, dass Roboter und KI viele pflegerische Aufgaben nicht adäquat übernehmen können. - keystone

    Auch Ärzte sollen aus Sicht von Gates menschlich bleiben: «Stellen Sie sich vor, ein Roboter überbringt Ihnen die schreckliche Nachricht, dass Sie an einer unheilbaren Krankheit leiden.» Technisch sei das schon heute durchaus machbar, dennoch sollte der Roboter das nicht tun.

    Der Microsoft-Gründer sieht in der KI im Medizinbereich auch Chancen – und enorme Gefahren. So könne die Künstliche Intelligenz im Kampf gegen Krankheiten helfen und die Entwicklung von Medikamenten sowie Impfstoffen unterstützen.

    Wie findest du die Idee von für Menschen reservierten Jobs?

    «Sie wird es auch einfacher machen, neue tödliche Krankheiten zu erschaffen», warnt Gates. Nicht nur in der biologischen Kriegsführung, sondern auch bei traditionellen Angriffen mit Raketen stelle KI eine Gefahr dar.

    Die Künstliche Intelligenz könne es Regierungen ermöglichen, Gewalt einzusetzen, «ohne dass ein Mensch Teil der Entscheidung ist», so Gates.

    Gleichmacher oder Quelle von Ungerechtigkeit

    In der hybriden Kriegsführung könne KI Menschen mit unguten Absichten ebenfalls helfen. Gates schreibt, dass die Überwachung und Manipulation der öffentlichen Meinung «einfacher, billiger und auch wirksamer» werde.

    Der Philanthrop beendet das Essay mit einer Warnung: «KI wird entweder der grösste Gleichmacher der Geschichte oder die schlimmste Quelle von Ungerechtigkeit.»

    Sein Fazit: «Selbst unter den besten Umständen wird der Übergang ins KI-Zeitalter eine der turbulentesten Zeiten in der Geschichte der Menschheit.»

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    Kommentare

    User #1690 (nicht angemeldet)

    Ein Heuchler wie er im Buch steht

    User #1830 (nicht angemeldet)

    Bill stelle ich aus Pribzip in Frage--- KI Roboter gut wen man es so sieht das wen jeder ein Bot hat kann der für einen arbeiten gehen und man hat einnahme Quelle---Jeder kann damit eine eigene Manufaktur machen, den neben dem 9std job bleiben 15std übrig wo ca. 5std. für laden weg geht. Das heisst nebst eigenleistung arbeitet der Bot noch 10std. im eigenen Unternehmen---

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