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    Vier Szenarien: Stellt KI unsere Jobs auf den Kopf?

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die KI-Revolution ist in vollem Gange. Ein neuer Bericht zeigt vier Szenarien, wie sich die Arbeitswelt in den nächsten zehn Jahren verändern könnte.

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    KI dürfte die Arbeitswelt in den nächsten zehn Jahren verändern. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut Adecco verändert Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt im Moment schneller, als sie Arbeitsplätze ersetzt.
    • Das Unternehmen beschreibt insgesamt vier mögliche Entwicklungen für die nächsten zehn Jahre.
    • Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass KI die Produktivität steigert, viele Jobs erhalten bleiben und Menschen häufiger anspruchsvollere Aufgaben übernehmen.

    Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt laut dem Personaldienstleister Adecco derzeit schneller, als sie Jobs verdrängt.

    Für die Zukunft stellt das Unternehmen in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht vier mögliche Szenarien auf.

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    Laut Bericht bleibt die Beschäftigung am wahrscheinlichsten hoch – und die Löhne könnten weiter steigen. (Symbolbild) - pexels

    Im Szenario Flourishing Economy (Wirtschaftlicher Aufschwung) wirkt KI als breiter Produktivitätstreiber. Die Beschäftigung bleibt hoch und die Löhne steigen.

    Ausserdem wechseln Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer allmählich zu höherwertigen Tätigkeiten, die Urteilsvermögen, Kreativität, Vertrauen und menschliche Kontrolle erfordern. Laut Adecco ist dies aktuell das plausibelste Szenario.

    Routinearbeit bald passé?

    Im Szenario Capital Rules (Kapital dominiert) schreitet die Automatisierung rasch voran und verdrängt Routinetätigkeiten. Dies führt zu Druck auf dem Arbeitsmarkt und sinkenden Löhnen.

    Gleichzeitig entstehen durch den weitverbreiteten Zugang zu KI auch neue Geschäftsmodelle und Unternehmen, wodurch neue Jobs geschaffen werden.

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    Verschwinden Routinearbeiten bald aus unserem Alltag? (Symbolbild) - pexels

    Das Szenario Walled Garden (Geschlossene Ökosysteme) geht von einer stabilen Beschäftigung aus, allerdings bei wachsender Abhängigkeit von wenigen dominanten KI-Plattformen. Dies bremst Wettbewerb, Mobilität und Lohndynamik, da die KI-Gewinne vor allem den Plattformbetreibern zugutekommen.

    Im Szenario Deus Ex Machina verdrängen hochgradig autonome KI-Systeme Arbeitskräfte im grossen Stil. Gleichzeitig bleibt die Kontrolle über die Technologie bei wenigen Akteuren.

    Sinkt die Beschäftigung?

    Die Produktion bleibt hoch, die Beschäftigung sinkt jedoch drastisch. Dieses Szenario wäre gesellschaftlich am disruptivsten. Gilt laut den Experten von Adecco aber gemäss bisherigen Erkenntnissen und historischen Erfahrungen als unwahrscheinlich.

    Wird Künstliche Intelligenz deinen Job verändern?

    Der Bericht «KI, die Zukunft der Arbeit und der Aufstieg hybrider Arbeitsmärkte» untersucht die Zukunft der Arbeit mit KI. Er zeigt mögliche Veränderungen der globalen Arbeitsmärkte in den nächsten zehn Jahren.

    Die Analyse wurde im Auftrag von Adecco von der Beratungsfirma Altermind durchgeführt.

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    Kommentare

    User #4506 (nicht angemeldet)

    KI WIRD DEN ARBEITSMARKT VERÄNDERN WIE DIE DAMPFMASCHINE IN DER VERGANGENHEIT DIE INDUSTRIALISIERUNG VERÄNDERT HAT. ALLES IST IMMER IN VERÄNDERUNG, JEDER ZEIT

    User #5990 (nicht angemeldet)

    «KI» - «Künstliche Idiotie» - pardon «Intelligenz», ein dreistes Schlagwort. Es geht darum, gewisse Operationen des Denkens durch Mittel der Informatik zu vereinfachen - nichts Neues unter der Sonne!

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