Jedes Haushaltsgerät, das wir nicht einsetzen, spart Energie und Kosten. Im Sommer gehört der Trockner dazu. Und: Das Wäschetrocknen im Freien ist gratis.
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Auf einer Wäschespinne lässt sich besonders viel frisch Gewaschenes zum Trocknen im Freien unterbringen. - Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ideal fürs Stromsparen im Sommer ist das Wäschetrocknen: draussen an der frischen Luft.
  • Wäschespinnen bieten dabei auf wenig Raum die grösste Leinenlänge.
  • Wichtig: Weisse Textilien werden durch UV-Strahlung weisser, farbige jedoch blasser.

Wenn Sonne und Wind die Wäsche trocknen, kostet das nichts. Der Wäschetrockner zieht hingegen reichlich teuren Strom.

Wer Platz dafür hat, kommt mit einer Wäschespinne am weitesten: Selbst auf kleinere Modelle mit einer Leinenlänge von 40 Metern passen vier Waschmaschinen-Ladungen.

Grössere Wäschespinnen haben bis zu 60 Meter Leinenlänge und fassen entsprechend rund sechs Ladungen auf einmal.

Sonneneinstrahlung hilft beim Reinigen – bleicht aber auch

Das Trocknen im Freien hat aber nicht nur Vorteile: Auf Dauer kann die Farbe der Wäsche durch die UV-Strahlung des Sonnenlichts leiden.

Daher ist es ratsam, intensiv farbige und dunkle Textilien besser im Schatten oder zumindest an halbschattigen Standorten zu trocknen.

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Die UV-Strahlen der Sonne senken die Anzahl von Pilzen oder Baktieren auf den Textilien. - Pixabay

In anderen Fällen wiederum kann das Trocknen direkt an der Sonne sogar beim Reinigen der Stücke hilfreich sein: UV-Strahlen der Sonne sind in der Lage, die Anzahl von Bakterien oder Pilzen auf der Oberfläche von Textilien zu senken.

Es gibt noch einen Vorteil, den das Trocknen im Freien mit sich bringt: Fleckenreste von zum Beispiel Obst und Gemüse, die beim Gang in der Waschmaschine nicht entfernt wurden, können durch die Sonneneinstrahlung gebleicht werden und damit doch noch verschwinden.

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