Wie wirkt sich Kälte auf Smartphones aus? Das sollten Nutzer wissen

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    Bern,

    Es wird wieder kalt draussen! Zu niedrige Temperaturen können dem Smartphone ziemlich zusetzen. So können Nutzer ihr Handy schützen.

    Zu niedrige Temperaturen können schädlich für Smartphones sein. Das können Nutzerinnen und Nutzer tun.
    Zu niedrige Temperaturen können schädlich für Smartphones sein. Das können Nutzerinnen und Nutzer tun. - Dean Drobot/Shutterstock.com

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Kälte kann für Smartphones schädlich sein.
    • Besonders leidet die Akkuleistung unter der Kälte.
    • Hüllen gegen Nässe und Kälte schützen das Handy auch bei extremen Temperaturen.

    Vielen Verbrauchern ist bewusst, dass Hitze für Smartphones nicht gut ist. Die durchdringende Kälte im Winter kann für iPhone- und Android-Modelle aber ebenfalls schädlich sein.

    Die empfohlene Betriebstemperatur

    Der Akku ist schon wieder leer, dabei wurde das Gerät erst kürzlich aufgeladen? Darauf gibt es eine recht simple Antwort, denn Akkus mögen Kälte nicht.

    Umso kälter die Aussentemperatur, umso schlimmer kann sich das Ganze auswirken.

    Die Smartphone-Hersteller warnen davor, die Geräte bei zu niedrigen – aber auch bei zu hohen – Aussentemperaturen zu nutzen.

    Verbraucher sollten Smartphones bei Temperaturen zwischen O Grad und 35 Grad Celsius verwenden, rät Google etwa beim Pixel 6 genau wie Samsung beim Galaxy Z Flip3 und Apple bei iPhones ab der 4. Generation.

    Wenn es um die reine Lagerung geht, gibt Apple einen Bereich von -20 Grad bis 45 Grad Celsius an und warnt, das Smartphone nicht etwa im geparkten Auto liegen zu lassen.

    Samsung nennt einen Temperaturbereich von -10 Grad bis 50 Grad Celsius.

    Kürzere Batterielaufzeit und Schäden?

    Ein Smartphone ausserhalb dieser Bereiche zu nutzen oder aufzubewahren, könne dazu führen, dass sich die Batterielaufzeit verkürzt oder das Gerät beschädigt wird, warnt Samsung.

    Apple spricht davon, dass die Nutzung bei zu extremer Kälte vorübergehend die Batterielaufzeit verkürzen könne. Ausserdem könne das Smartphone sich abschalten.

    In wärmerer Umgebung soll sich die Laufzeit dann aber wieder normalisieren.

    Frau am Handy
    Die Kälte kann die Akkulaufzeit beeinflussen. - Unsplash

    Übersteigt die Innentemperatur beim Pixel die herkömmliche Betriebstemperatur, werde es versuchen, diese zu regulieren, erklärt Google.

    Dabei könne es zu einer verringerten Konnektivität und Leistung kommen, das Display und das Smartphone können sich ausschalten und womöglich lässt es sich auch nicht aufladen.

    Der Internet-Riese rät, das Gerät zunächst an einen wärmeren – beziehungsweise im Sommer an einen kälteren – Ort zu bringen und wenige Minuten zu warten, bevor Nutzer das Smartphone erneut in Betrieb nehmen.

    Was dagegen tun?

    Der Branchenverband Bitkom und der TÜV Süd weisen darauf hin, das Smartphone wenn möglich bei Kälte nah am Körper zu tragen, etwa in der Hosentasche.

    Das hilft auch zu extremen Schwankungen der Temperatur vorzubeugen, bei denen sich Kondenswasser bilden könne.

    Die Experten raten ausserdem, wenn möglich auf Schutzhüllen zu setzen, die gegen Nässe und Kälte schützen können.

    Nutzen Verbraucher dann noch Bluetooth-Headsets oder -Kopfhörer mit entsprechender Funktion, müssen sie das Smartphone auch draussen nicht aus der Hosentasche holen, wenn sie telefonieren möchten.

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