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    Darum lohnt sich im Winter eine Reise nach Athen

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    Griechenland,

    Griechenlands Hauptstadt ist immer voll und wuselig. Aber im Winter kommen kaum Touristen – wer dennoch reist, bekommt die Stadt authentischer und günstiger.

    Arkopolis Parthenon
    Im Sommer deutlich besser besucht als im Winter: der Parthenon auf der Athener Akropolis. - Verena Wolff/dpa-tmn

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wer Kultur und gutes Essen liebt, für den ist im Winter Athen ein gutes Reiseziel.
    • Historische Bauten frei von Touristenmassen und Restaurants mit freien Plätzen laden ein.
    • Ins Umland zu nahegelegenen Stränden kommt man leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Die Hauptstadt von Griechenland ist vieles: riesengross, laut, quirlig, historisch und sehenswert. Die meisten Touristen kommen im Sommer nach Athen, oft auf der Durchreise auf die Inseln.

    Zwar haben viele Griechen im August frei und flüchten dann aus der Stadt, die einem Ofen gleicht. Trotzdem sind die Schlangen an den Sehenswürdigkeiten lang, für einen Restaurantbesuch empfiehlt sich eine Reservierung. Aber es geht auch anders.

    Grafik Athen Zentrum
    Im Sommer oft heillos überlaufen – die griechische Hauptstadt Athen. Im Winter hingegen können Touristen die historischen Sehenswürdigkeiten und Museen oft ganz in Ruhe besichtigen. - dpa-tmn

    Denn wesentlich entspannter geht es in der zweiten Jahreshälfte zu. Wenn die Temperaturen in der Schweiz zur kalten Jahreszeit sinken, kehren auch die Athener in ihre Heimat zurück. Dann nämlich gehört Athen ganz den Griechen.

    Hier sind fünf Gründe, warum die Stadt auch im Winter attraktiv für Touristen ist.

    Es gibt kaum Schlangen an den Sehenswürdigkeiten

    Die Akropolis, die Museen, die Grabungen: Athen hat viele weltbekannte Sehenswürdigkeiten, die die jahrtausendealte Geschichte der historischen Stadt erzählen.

    Die Akropolis zum Beispiel mit ihrem Parthenon – der Tempel, Kirche und sogar Moschee in einem war – thront auf seinem strategisch günstig gelegenen Hügel über allem.

    Wer im Sommer den Weg zum Mittelpunkt der alten Stadt erklimmen will, muss sich bei oft 40 Grad seinen Weg zwischen Touristenmassen bahnen. Im Winter hingegen kann man die vielen historischen Stätten in Ruhe unter die Lupe nehmen.

    Mehr Platz in den Museen

    Unweit des Eingangs zur Akropolis steht das Akropolismuseum, eröffnet im Jahr 2009. Dort befindet sich eine der weltweit grössten und wertvollsten Sammlungen antiker griechischer Kunst.

    Und jede Menge Plexiglas-Fenster im Boden, die den Blick auf das verborgene Innere freigeben – denn wie so ziemlich alles in Athen ist das Neue auf den Ruinen des Alten aufgebaut.

    Ruine Theater
    Antikes Theater am Fuss der Akropolis: das Odeon des Herodes Atticus. - Verena Wolff/dpa-tmn

    Während im Sommer alle am Nachmittag in das klimatisierte Museum strömen, kann man im Winter in aller Ruhe die Statuen, die Farben und die uralte Geschichte auf sich wirken lassen.

    Das gilt nicht nur für das Akropolismuseum, sondern auch für das Archäologische Nationalmuseum, das Nationale Historische Museum, die frisch renovierte Nationalgalerie oder das Goulandris-Museum für zeitgenössische Kunst.

    Viel Zeit, um die kulinarische Szene zu entdecken

    Athen hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Kulinarik-Destination entwickelt – die Auswahl an Lebensmitteln und Restaurants ist riesig.

    Menschen, die gutes Essen und gute Weine schätzen, finden in Athen zahlreiche Tavernen, Gasthäuser und Geschäfte mit Spezialitäten vom Festland und den Inseln.

    Bars Strasse Menschen Cafés Abenstimmung
    Strahlen Gemütlichkeit aus: Restaurants und Bars in der griechischen Hauptstadt Athen. - Verena Wolff/dpa-tmn

    Ausserdem gibt es mehrere Markthallen, die sowohl Café und Restaurant als auch Supermarkt und Feinkostgeschäft in einem sind.

    Manchmal muss man genau hinschauen, um nicht vorbeizulaufen an den oft unscheinbaren Hauseingängen, die Cafés mit langer Tradition beherbergen.

    Die Stadt mit den Augen eines Einheimischen sehen

    Pangrati ist Alteingesessenen- und Hipster-Viertel zugleich – östlich des Syntagma-Platzes, der so etwas wie der zentrale Punkt in Athen ist.

    «Hier lebt eine bunte Mischung von Menschen», erzählt Spyridon Kagkas. Er führt Touristen als offizieller Reiseführer durch sein Viertel – immer entlang verwinkelter Strassen und über zahlreiche belebte Plätze.

    Wirklich touristisch ist es in diesem Viertel nicht. Hier verirrt sich nur hin, wer etwa eine private Unterkunft gemietet hat. Oder eben, wer eine kostenlose Tour bei Spyridon Kagkas oder einem seiner Kollegen von «This is Athens» gebucht hat.

    Eine solche Tour gibt einen Einblick in das echte Leben in der griechischen Hauptstadt. Ausserdem kennt Kagkas auch die besten Restaurants, Bars und Eisdielen.

    Ausflüge ins Umland

    Von der lebhaften Stadt ist man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell im Umland und kann dort zum Beispiel ein paar Stunden am Strand verbringen – selbst bei kühleren Temperaturen.

    See Bucht Felsen
    Dem warmen Wasser des Vouliagmeni-Sees werden heilende Kräfte nachgesagt. - DiscoverGreece/dpa-tmn

    Die nahegelegensten Strände sind Akti tou Iliou und Asteras Glyfada.

    Alternativ lohnt sich ein Ausflug zum Vouliagmeni-See, dessen warmem Wasser heilende Kräfte nachgesagt werden.

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