Ferien

    Ferien: Darauf sollten Sie als Schweizer im Ausland achten

    Marcel Winter
    Marcel Winter

    Bern,

    Schweizerinnen und Schweizer lieben Auslandsreisen in den Ferien. Sie sollten dabei jedoch einige Dinge beachten – vor allem bei den Kosten.

    Ferien
    Wenn Sie in die Ferien fahren, sollten Sie als Schweizerin oder Schweizer darauf Acht geben. - Depositphotos

    Das Wichtigste in Kürze

    • Jedes Jahr unternehmen Schweizerinnen und Schweizer etwa 12,5 Millionen Auslandsreisen.
    • Vor allem bei der Ein- und Ausreise und der Währung gibt es einiges zu beachten.

    Schweizerinnen und Schweizer sind ein reiselustiges Völkchen und beschränken sich dabei nicht auf ihre Heimat. Alleine im Jahr 2022 fanden rund 12,5 Millionen Auslandsreisen mit mindestens einer Übernachtung statt.

    Trotz Schengen: Reisedokumente nicht vergessen

    Die Schweiz ist dem Schengen-Abkommen beigetreten, das den Wegfall von Grenzkontrollen zwischen den Mitgliedsstaaten vorsieht. Darum gibt es keine durchgängigen Kontrollen mehr an den Schweizer Grenzen ins benachbarte Ausland.

    Reisedokumente
    Ferien: Natürlich müssen die Reisedokumente mit. - depositphotos

    Trotzdem dürfen bei Ferien die Reisedokumente nicht fehlen, da sie auch von Airlines und von Hotels verlangt werden.

    Bei Reisen in der EU reicht die Identitätskarte. Für die meisten Ziele ausserhalb Europas und auch wieder in Grossbritannien ist ein Reisepass erforderlich.

    Verreisen Sie gerne?

    Währung im Ausland

    Jenseits der Grenzen wird der Schweizer Franken höchstes noch in Städten direkt an der Grenze akzeptiert. Zum Beispiel am Bodensee oder am Lago Maggiore. Wollen Sie ausländisches Bargeld wie den Euro nutzen, heben Sie das Geld am besten an Geldautomaten am Zielort ab. Vermeiden Sie die Wechselstuben an Flughäfen, da diese sehr schlechte Kurse bieten.

    Bargeld
    Wenn Sie ausländisches Bargeld abholen, am besten direkt vor Ort. - Depositphotos

    Heute wird natürlich vor allem mit Karte bezahlt. Allerdings drohen auch hier Stolperfallen. Bei der Abrechnung wird Ihnen oft die Wahl zwischen Landeswährung und Franken angeboten. Wählen Sie hier stets die Landeswährung, denn auch hier bekommen sie sonst einen extrem schlechten Wechselkurs.

    Verbringen Sie die Ferien häufiger im Ausland, kann sich eine zweite Kreditkarte in der Währung Ihres liebsten Ziellandes lohnen. So vermeiden Sie auch die Gebühren, die die Kreditkartenfirmen für jede Umrechnung erheben.

    Ferien: Zimmer erst vor Ort buchen?

    Gerade bei Rundreisen kann es sich lohnen, Zimmer und andere Dienstleistungen erst nach der Ankunft im Zielland zu buchen. Laut dem VPN-Anbieters NordVPN kam bei einem Test heraus, dass Schweizerinnen und Schweizer bei Online-Buchungen häufig übervorteilt werden. Dies könnte dem Klischee der reichen Schweizerinnen und Schweizer geschuldet sein.

    Ort
    Buchen Sie Ihr Zimmer am besten direkt vor Ort. - Depositphotos

    Daheim sind sie an der schweizerischen IP zu erkennen. Bei Stichproben mit ausländischen IPs kamen schnell Unterschiede von bis zu 30 Prozent zum Vorschein. Für ein Hotel in Bangkok wurden bei einer Schweizer IP 1355 Franken aufgerufen und bei einer österreichischen IP 948 Franken.

    Es gibt also verschiedene Möglichkeiten, diese Übervorteilung auszutricksen: Mit einem VPN von zu Hause aus oder durch einen kurzen Ausflug ins benachbarte Ausland (wenn möglich). Ansonsten bleibt eben noch, erst nach der Ankunft nach freien Zimmern zu suchen.

    Bei Wiedereinreise aus den Ferien Grenzwerte beachten

    Da die Schweiz jedoch kein EU-Mitglied ist, gelten weiterhin Einschränkungen beim Warenverkehr. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz muss mit stichprobenartigen Grenzkontrollen durch den Zoll rechnen müssen.

    Grenzkontrolle
    Bei der Grenzkontrolle sollten Sie gewisse Dinge beachten. - Depositphotos

    Privatpersonen dürfen Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Franken aus dem Ausland einführen. Weiterhin gelten Beschränkungen für bestimmte Produkte: Alkohol maximal 5 Liter (bei maximal 18 Prozent Alkoholgehalt) oder 1 Liter (bei über 18 Prozent Alkoholgehalt). Maximal 250 Zigaretten/Zigarren oder 250 Gramm Tabak.

    Wird die Freigrenze von 300 Franken überschritten, werden Mehrwertsteuer fällig, für viele Dinge auch Zollgebühren. Genaue Informationen über die Einfuhr, in die Schweiz, hält das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit bereit.

    Kommentare

    User #4721 (nicht angemeldet)

    Man sollte sich im als Schweizer im Ausland achten, seine JUSO Mitgliedschaft nie zu erwähnen, sonst wird man bemitleidet.

    User #7329 (nicht angemeldet)

    Bin Lehrer und mit meinen schüler an den umwelt Demos. Nun der Hype ist vorbei und die Kinder Fliegen wieder gerne in die Ferien. Soll auch so bleiben oder♡

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