Bildung: Von der Lehre an die Uni im Ausland – diese Wege gibt es

Academic Gateway
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Zürich,

Sie verfügen über das EFZ, möchten nun aber an einer Universität im Ausland studieren? Das International Baccalaureate ist die ideale Lösung.

Symbolbild Bildung
Das EFZ ist der Abschluss einer drei- oder vierjährigen Lehre in der Schweiz. Es gibt rund 180 EFZ-Berufe. - Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Studieren im Ausland? Für EFZ-Absolvierende ist dies etwa mit der Matura möglich.
  • Alternativ bietet sich das International Baccalaureate IB an.
  • Das Bildungsprogramm IBDP ermöglicht den Zugang zu Universitäten im Ausland.
  • Angeboten wird das IBDP etwa an der Zürcher Privatschule Academic Gateway.

Rund 96'000 Jugendliche in der Schweiz standen 2025 vor der Ausbildungswahl. Für die Mehrheit von ihnen kam insbesondere die berufliche Grundbildung infrage, schreibt das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation. Wer sich für eine Lehre entscheidet, schlägt den dualen Berufsbildungsweg ein.

Bedeutet: Die Ausbildung findet praktisch im Lehrbetrieb und theoretisch in der Berufsfachschule statt. Die Berufslehre wird mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ abgeschlossen.

Haben Sie eine Lehre absolviert?

Das EFZ eröffnet mehrere Optionen: Entweder erfolgt der Direkteinstieg in den Beruf, eine spezialisierte Weiterbildung, der Zugang zur Höhere Fachschulen HF oder der – nach erfolgreicher Berufsmaturität – Start an einer Fachhochschule FH.

EFZ-Abschlüsse sind zwar eine gute Qualifikation, sie erlauben aber keinen direkten Zugang zu Hochschulen. Kommt hinzu: Mit Abschluss der Berufsmaturitätsschule kann zwar eine FH in der Schweiz besucht werden – im Ausland hingegen ist das nur unter spezifischen Bedingungen möglich. Geprüft werden müssen die Zugangsbedigungen der jeweiligen Hochschule.

Studium im Ausland? Das müssen EFZ-Abgänger wissen

Möchten EFZ-Absolvierende einen Studiengang an einer Schweizer Universität, ETH oder Pädagogischen Hochschule PH starten, braucht es dafür die Passerelle. Dabei handelt es sich um eine Ergänzungsprüfung zur Berufsmaturität oder Fachmaturität, die grundsätzlich den Zugang zu allen Schweizer Unis, ETHs und PH ermöglicht.

Doch auch hier gilt: Im Ausland ist der Abschluss nicht automatisch anerkannt. Ob eine Berufsmaturität mit einer bestandenen Passerelle für die Zulassung reicht, entscheidet die jeweilige Hochschule selbst.

Bedeutet: Um nach dem EFZ an einer Schweizer Universität zu studieren, braucht es zusätzliche Schritte. Falls es doch eine Universität im Ausland sein soll, kann die Matura nachgeholt werden – ein Prozess, der in der Regel zwei Jahre dauert. Dabei muss eine Vielzahl an breit angelegten Fächern belegt werden, die teils nichts mit dem künftigen Studium am Hut haben.

Diese Alternative zur Matura überzeugt

Eine mögliche Alternative zur Matura ist das International Baccalaureate IB, das einen vereinfachten Zugang zu internationalen und Schweizer Universitäten und FH gewährt. Angeboten wird das International Baccalaureate Diploma Programme IBDP an schweizweit über 50 Schulen – etwa an der Zürcher Privatschule Academic Gateway.

Das Programm dauert zwar ebenfalls zwei Jahre, überzeugt jedoch durch einen entscheidenden Vorteil: EFZ-Abgängerinnen und -Abgänger absolvieren sechs Fächer aus verschiedenen Fachbereichen – und nicht wie bei einer Matura 13. Die Auswahl dieser Fächer basiert auf den Stärken und Schwächen der Lernenden und kann dementsprechend angepasst werden.

Symbolbild Bildung
Die IB-Schulen sind über die ganze Schweiz erstellt. - pexels

Mittlerweile gewinnt ein international anerkannter Abschluss wie das IB vermehrt an Wert. Nochmals zum Vergleich: Das IBDP und die Matura dauern zwar gleich lange, trotzdem ist das IBDP für EFZ-Abgängerinnen und -Abgänger die idealere Wahl.

An der Academic Gateway sind EFZ-Absolvierende mit Wunsch eines Auslandsstudiums bestens aufgehoben. Auch, weil die Schülerinnen und Schüler an der Privatschule im Durchschnitt 18 bis 20 Jahre alt sind, was dem Alter von EFZ-Abgängerinnen und -Abgängern entspricht. An vielen anderen IBDP-Schulen hingegen sind die Schülerinnen und Schüler mit 16 bis 18 Jahren etwas jünger.

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