Stadt Zürich

Breiter und grüner – August-Forel-Strasse wird aufgewertet

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Zürich,

Die August-Forel-Strasse in Zürich wird saniert: Mehr Platz für Velo- und Fussverkehr sowie neue Grünflächen sollen die Sicherheit und Lebensqualität erhöhen.

Sommer in der Stadt Zürich.
Sommer in der Stadt Zürich. - Nau.ch / Simone Imhof

Die August-Forel-Strasse soll saniert und aufgewertet werden, teilt die Stadt Zürich mit. Damit wird die Verkehrssicherheit erhöht und Zufussgehende und Velofahrende profitieren von mehr Platz und Grünraum. Der Stadtrat hat Ausgaben in der Höhe von 6,8 Millionen Franken bewilligt.

Koordiniert mit dem Neubau von Fernwärmeleitungen sind in der August‑Forel‑Strasse zwischen Buchenweg und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich Strassen-, Kanal- und Werkleitungsarbeiten geplant. Der bestehende Regenabwasserkanal ist in einem baulich schlechten Zustand und soll erneuert und vergrössert werden.

Die oberirdische Stromleitung wird zurückgebaut und durch Kabel im Boden ersetzt. Im gesamten Projektperimeter werden zudem die sanierungsbedürftigen Strassenbeläge und Randabschlüsse erneuert sowie die öffentliche Beleuchtung ersetzt und um zusätzliche fünf Kandelaber erweitert.

Aufwertungsmassnahmen für mehr Sicherheit

Gleichzeitig werden das östliche Trottoir und die Fahrbahn an ausgewählten Stellen zugunsten des Fuss- beziehungsweise Veloverkehrs verbreitert. Dafür erwirbt die Stadt Land von angrenzenden privaten Parzellen.

Zudem werden neue Grünflächen geschaffen und sechs Bäume gepflanzt sowie zwölf Veloabstellplätze eingerichtet; sechs Blaue-Zone-Parkplätze werden verschoben, acht Parkplätze werden aufgehoben. Für den Amphibienschutz werden überdies Randsteine abgesenkt und Amphibienleitern in den Strassensammlern eingebaut.

Baubeginn 2031 geplant

Der Stadtrat hat für das Projekt neue einmalige Ausgaben von 818'000 Franken bewilligt, wovon 213'000 Franken für die Veloinfrastrukturmassnahmen auf den Rahmenkredit Velo entfallen. Für den Kanal-, Strassen- und Werkleitungsbau hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 5,98 Millionen Franken bewilligt.

Der Baubeginn ist für 2031 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich ein Jahr. Weil sich das Baugebiet in einer archäologischen Zone befindet, werden die Grabenarbeiten für den Kanal- und Werkleitungsbau teilweise vom Amt für Städtebau archäologisch begleitet.

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Kommentare

User #5378 (nicht angemeldet)

1 Jahr Baustelle für fast nichts und Millionen Kosten. Genau so unsinnig wie der Velotunnel, der gemäss neuer Statistik relativ wenig genutzt wird, im Vergleich dafür, dass er fast 40 Millionen gekostet hat. Und die Einhausung Schwamendingen für eine halbe Milliarde, auf dem Park oben drauf waren letztes Jahr nicht viele Leute, auch jetzt an Schönwettertagen war nichts los dort, dafür dass knapp 1km Autobahn ein paar hundert Meter mehr Tunnel bekamen. Die Wohnhäuser wurden damals grösstenteils abgerissen und die Bewohner denen man weniger Verkehrslärm versprach, verloren haufenweise ihre Wohnungen. Super Stadt Zürich.

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