Arbeit: So einfach überwinden Sie das Mittagstief
Das Mittagstief gehört zum Arbeitsalltag, lässt sich aber gezielt reduzieren. Mit einfachen Anpassungen bleiben Sie auch am Nachmittag konzentriert.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Mittagstief ist ein plötzlicher Leistungsabfall, der sich jedoch beeinflussen lässt.
- Wie stark die Müdigkeit ausfällt, wird durch Ernährung, Bewegung und Pausen geregelt.
- Wir können dem Mittagstief mit Bewegung entgegenwirken.
Nach dem Essen fällt die Konzentration oft ab und Sie fühlen sich müde und schlapp. Dieses Mittagstief ist kein Zeichen dafür, dass man undiszipliniert oder ausgelaugt ist. Es gehört einfach zu unserem natürlichen Rhythmus dazu.
Zum Glück kann man etwas dagegen tun. Wer ein wenig versteht, warum es kommt, kann den Nachmittag oft deutlich angenehmer und produktiver gestalten.
Arbeit: Warum uns am Nachmittag die Puste ausgeht
Unser Körper tickt nach einer inneren Uhr. Der sorgt dafür, dass wir zu bestimmten Zeiten besonders wach oder eher müde sind. Nach dem morgendlichen Hoch kommt meist gegen den frühen Nachmittag ein natürliches Tief.

Und dann spielt auch die Verdauung eine Rolle. Nach dem Essen schickt der Körper mehr Blut und Energie in den Bauch, um die Mahlzeit zu verarbeiten. Das spürt man dann im Kopf.
Arbeit: Was wir mittags essen, beeinflusst uns
Die Ernährung spielt dabei eine grosse Rolle. Schwere, fettreiche oder sehr zuckerhaltige Mahlzeiten können das Tief noch verstärken, weil der Körper dann besonders viel mit der Verdauung beschäftigt ist. Wer leichter isst, hat deutlich einen Vorteil.

Leichtere Sachen tun Ihnen am Nachmittag oft deutlich besser. Etwas Vollkorn, viel Gemüse, eine Portion Eiweiss. Empfehlenswert sind ebenfalls Fisch, Poulet, Hülsenfrüchte oder ein guter Joghurt und gesunde Fette.
Wenn Sie richtig viel essen, werden Sie danach fast automatisch müde. Ein richtig volles Mittagessen kostet einfach mehr Energie.
Und nicht vergessen, zu trinken. Schon ein leichter Flüssigkeitsmangel kann die Konzentration spürbar drücken. Wasser oder ungesüsster Tee sind hier die besten Begleiter. Trinken Sie zu wenig, bekommen Sie Kopfschmerzen.
Bewegung auf der Arbeit: Das Mittagstief bekämpfen
Klingt simpel, aber Bewegung hilft wirklich. Und zwar oft schon ganz wenig davon.
Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft nach dem Essen bringt den Kreislauf wieder in Schwung. So wird die Durchblutung verbessert und das Gehirn mit mehr Sauerstoff versorgt.

Ein kleiner Rundgang draussen, ein paar Treppen statt Lift oder einfach ein paar Dehnübungen am Arbeitsplatz. Zehn bis 15 Minuten reichen oft schon aus, um sich wieder wacher zu fühlen.
Licht, Pausen und der eigene Rhythmus
Tageslicht kann ebenfalls gut wachmachen. Wichtig ist natürliches Licht. Das macht wach und lässt die Müdigkeit schwinden. Also Fenster auf und das Licht ins Büro lassen!
Auch Pausen lohnen sich, wenn man sie bewusst gestaltet. Kurze, aktive Unterbrechungen bringen oft mehr als lange, passive Pausen auf dem Stuhl.

Es hilft oft enorm, die Aufgaben ein bisschen umzuplanen. Schieben Sie anspruchsvolle Dinge besser in die energiereicheren Phasen und legen Sie Routinearbeiten bewusst ins Mittagstief. So arbeitet man im Einklang mit dem eigenen Rhythmus.
Arbeit: Kleine Gewohnheiten, die wirklich etwas bringen
Es muss nicht das ganze Leben umgestaltet werden. Ein paar Gewohnheiten reichen oft schon. Etwas bewusster essen, sich zwischendurch bewegen, Pausen sinnvoll nutzen und den eigenen Rhythmus respektieren.
Manche schwören zusätzlich auf einen kurzen Powernap. Zehn bis 20 Minuten reichen oft aus, um neue Energie zu tanken.

Man ist mit mehr Pausen auf der Arbeit deutlich produktiver, macht weniger Fehler und der ganze Tag fühlt sich einfach leichter an. Gerade in unserem oft hektischen Arbeitsalltag lassen sich solche Gewohnheiten relativ gut einbauen.
Fangen Sie am besten klein an. Zehn bis 15 Minuten Schlaf oder Pause reichen, um unseren Kopf wieder frei zu bekommen.
Damit auch die Gelenke wieder wach werden, ist ein Spaziergang oder eine Sporteinheit vorteilhaft. So entgehen Sie dem Mittagstief und das, ohne müde und zerknittert auszusehen.













