Ein Brennen oder Jucken, das erst weggeht, wenn man die Beine bewegt: Mit dem Restless-Legs-Syndrom fällt das Einschlafen schwer. Auch Kinder kann es treffen.
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Unruhige Beine, unruhige Nächte: Das Restless-Legs-Syndrom betrifft auch Kinder und Jugendliche. - Silvia Marks/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Restless-Leg-Syndrom ist abendliches Kribbeln in den Beinen, das auch Kinder trifft.
  • Gene, Eisenwerte oder auch Medikamente kommen als Ursache für die Schlafstörung in Frage.
  • Gerade bei Kindern ist sind ausreichend Bewegung und regelmässige Schlafzeiten hilfreich.
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Die Beine finden nicht zur Ruhe – und man selbst auch nicht: Das Restless-Legs-Syndrom kann nicht nur Erwachsene betreffen, sondern auch Kinder und Jugendliche.

«Kinder entwickeln abends, wenn sie sich ins Bett legen, diffuse unklare Missempfindungen meist tief in den Beinen, die sie unter anderem als Brennen, Jucken, Brummen oder 'Cola in den Beinen' beschreiben».

Das beobachtet der Kinderarzt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

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Rituale und regelmässige Zeiten helfen Kindern beim Einschlafen. - Pixabay

Mit dem Bewegen der Beine klingt das unangenehme Empfinden in den Beinen ab.Hinter den unruhigen Beinen können verschiedene Ursachen stecken.

Mögliche Ursachen: Eisenspiegel, Medikamente oder die Gene

Allen voran scheinen die Gene eine Rolle zu spielen. Doch auch ein niedriger Eisenspiegel oder Medikamente gegen Depressionen oder Allergien können zum Restless-Legs-Syndrom führen.

Laut Kinderarzt Fegeler gilt das Syndrom als Schlafstörung. Es gehe für Familien also darum, gemeinsam mit dem Kinderarzt Massnahmen zu finden, die den Schlaf verbessern.

Zwar gibt es für Kinder kaum Medikamente, die gegen die unruhigen Beine helfen. Allerdings können regelmässige Schlafenszeiten, genug Bewegung sowie kalte Kompressen oder Massagen zur Bettzeit die Beschwerden lindern.

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