Manche Hausmittel gegen Erkältung helfen nicht oder machen die Krankheit gar schlimmer. Drei verbreitete Fehler werden berichtigt.
Erkältung
Bei einer Erkältung decken sich die meisten Menschen mit Nastüchern und Nasenspray ein. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bekämpfung von Erkältungen mit Hausmitteln kann auch falsch gehen.
  • Anstatt die Nase zu putzen, sollte man besser den Nasenschleim hochziehen.

Gegen Erkältungen werden gerne Hausmittel und gängige Techniken angewandt. Aber manche davon helfen gar nicht oder verschlimmern die Erkältung sogar. «Für Sie» hat drei typische Fehler zusammengestellt.

frühere Erkältungen
Eine Kind putzt sich die Nase. (Symbolbild) - Pixabay

Erstens sollte man sich nicht im Bett verkriechen, solange man kein Fieber hat. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft regt den Kreislauf an und beruhigt die Nasenschleimhäute.

Ein weiterer verbreiteter Fehlschluss ist das übermässige Einnehmen von fiebersenkenden Mitteln. Das Fieber ist eine wichtige Waffe des Körpers im Kampf gegen Krankheitserreger und sollte nicht sofort unterdrückt werden. Erst ab 38,5 Grad Celsius kann es sinnvoll sein, das Fieber zu regulieren.

Der dritte Fehler liegt beim Nase putzen. Beim schwungvollen Schnäuzen besteht die Gefahr, die Keime in die Nebenhöhlen zu befördern. Dies kann zu Entzündungen der Nebenhöhlen führen und die Erkältung verschlimmern. Anstatt die Nase zu putzen, sollte man besser den Nasenschleim hochziehen.

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