Mit dem VW ID.3 X kommt schon bald ein neues Elektro-SUV. Gleichzeitig soll der modulare Elektro-Baukasten als MEB+ fit gemacht werden für die Zukunft.
VW ID.3 X
Das ist noch nicht der neue VW ID.3 X, sondern das für nächstes Jahr geplante Facelift des ID.3. - Volkswagen
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Das Wichtigste in Kürze

  • MEB+ soll schneller laden und mehr Reichweite schaffen
  • Kleines Elektro-SUV ID.3 X ab 2026
  • Neue E-Auto-Fabrik in Wolfsburg

Zwar setzt der Volkswagen-Konzern fast seine ganze Energie auf rein elektrische Fahrzeuge. Doch der modulare Elektro-Baukasten (MEB) hat, insbesondere im Vergleich zur Konkurrenz, einige Schwächen. Ab 2025 soll deshalb MEB+ zum Einsatz kommen. Volkswagen verspricht für die Zukunft Ladegeschwindigkeiten von über 200 kW und Reichweiten von bis zu 700 Kilometern.

VW ID.3 X so kompakt wie Tiguan

VW ID.3 X
Auch innen wird der VW ID.3 deutlich anders ab 2023. Ob das auch für die Software gilt? - Volkswagen

Der geplante VW ID.3 X, ein kompaktes SUV in der Grösse des Tiguan, wird dann auf dieser neuen Plattform basieren. Die wiederum eine Batterie erhält, die Volkswagen im deutschen Salzgitter selber produzieren wird. Gleichzeitig wird das Werk in Wolfsburg für 460 Millionen Euro auf die E-Auto-Produktion getrimmt. Zudem ist in Wolfsburg noch eine weitere E-Auto-Fabrik geplant.

Ob es unter dem VW ID.3 X noch ein kleineres und günstigeres E-Auto von VW geben wird, scheint noch nicht ganz klar. Auch nicht bestimmt ist der Zeitpunkt, wann die ganz neue SSP-Plattform auf den Markt kommen wird. Diese soll dann über eine so genannte Feststoffzellen-Batterie verfügen. Geplant war das Projekt «Trinity» schon für 2026, doch es dürfte einige Jahre Verspätung geben.

Neue Software für VW ID.3 X?

VW ID.3 X
Mit der MEB+-Plattform des VW ID.3 X muss der VW-Konzern die Wartezeit auf das Projekt «Trinity» überbrücken. - Volkswagen

Spätestens 2033 wird Volkswagen in all seinen europäischen Werken ausschliesslich Elektroautos bauen, heisst es aus Wolfsburg. Bis dann will man auch die Software im Griff haben. In diesem Bereich will der deutsche Konzern wie das Vorbild Tesla auf eine eigene Entwicklung setzen. Ob der X schon davon profitieren kann, ist eine andere Frage.

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