Kaffee

Berner Kaffee in Barista-Qualität

Peter Widmer
Peter Widmer

Bern,

Berner Büros geniessen Blasercafé. Je mehr konsumiert wird, desto attraktiver wird der Preis. Martin Lengen, zertifizierter Barista SCA, gibt Auskunft.

Martin Lengen
Guter Kaffee ist kein Zufall: Martin Lengen weiss, wovon er spricht. Er ist Verkaufsberater & zertifizierter Barista bei Blasercafé. - zVg

In den letzten Jahren habe bezüglich Kaffeekonsums im Büro ein Wandel stattgefunden, stellt Martin Lengen, seit 20 Jahren als versierter Verkaufs- und Kaffeeberater bei Blasercafé tätig, fest. In vielen Unternehmen komme man weg von Getränkeautomaten, welche per Knopfdruck sowohl Kaffee als auch Suppe lieferten.

Trinkst du täglich Kaffee?

«Die Leute sind qualitäts- und umweltbewusster geworden», sagt der erfahrene Kaffee-Experte. Kaffee habe heute einen höheren Stellenwert bekommen; die in der Gastronomie zahlreich entstandenen Café-Bars mit Barista-Maschinen sprächen eine deutliche Sprache. Dieselbe Kaffee-Qualität, welche mit diesen Halbautomaten mit Siebträger möglich sei, wolle man zunehmend auch am Arbeitsplatz in den Büros geniessen.

Meist Vollautomaten

Das Angebot von Blasercafé für Büros lohnt sich ab 25 täglich konsumierten Tassen, wenn ein Vollautomat im Einsatz ist. Je mehr Tassenbezüge, desto günstiger wird es. Bezahlt wird nach der monatlich konsumierten Anzahl Tassen, ohne weitere Investitionskosten und Verpflichtungen.

Martin Lengen präzisiert: «Die Mindestkonsumation pro Monat beträgt 500 Tassen, damit sich das Angebot lohnt. Wir arbeiten zurzeit an einer Lösung, mit der wir auch Kunden bedienen können, die täglich 15 bis 25 Tassen trinken.»

In den meisten Büros sind Vollautomaten in Betrieb, welche bereits optimal eingestellt sind. Büros, die einen Halbautomaten mit Siebträger (Kolben) bevorzugen, erhalten vom zertifizierten Barista Martin Lengen Tipps zum richtigen Handling. «Dort ist mehr Handarbeit gefragt und eine Schulung erforderlich», schmunzelt er.

Kaffeemischung «Marrone» sehr gefragt

«Einer unserer Bestseller ist die Mischung ‹Lilla e Rose›», erzählt Martin Lengen. «Zwischenzeitlich erfreut sich auch unsere Espressomischungn ‹Marrone› einer wachsenden Beliebtheit. Diese Mischung enthält 30 Prozent Robusta- und 70 Prozent Arabica-Kaffee.»

Blaser
Immer mehr Berner Büros tauschen Automatenkaffee gegen echten Barista-Genuss. - zVg

Der «Marrone» schmecke – kombiniert mit dem dunklen Röstgrad – äusserst säurearm und unterstreiche die vorhandene Süsse optimal. «Diese Mischung eignet sich ideal für Espresso und Cappuccino wie auch Latte Macchiato gleichermassen», weiss Martin Lengen zu berichten.

«Der ‹Marrone› deckt eigentlich alle Ansprüche ab, auch jener Mitarbeitenden, die weniger Kaffee trinken. Es gibt aber noch viele andere Mischungen im Sortiment zu entdecken, darunter auch eine wachsende Anzahl an Bio- und Fairtrade-zertifizierten Kaffees.»

Welche Tipps gibt Barista Martin Lengen den BärnerBär-Lesenden zum optimalen Kaffeegenuss? Er überlegt nicht lange: «Am Halbautomaten muss sehr sauber gearbeitet werden.

Der Bohnenbehälter sollte jeden Morgen frisch aufgefüllt werden. Der Geschmack verändert sich sonst sehr rasch, das Aroma verflüchtigt sich.»

Kommentare

Weiterlesen

kaffee
7 Interaktionen
Wundermittel
Arbeit
40 Interaktionen
Arbeit

MEHR KAFFEE

kaffee
9 Interaktionen
Neurowissenschaft
Kaffee, Frau, Tasse, Tisch, Genuss
21 Interaktionen
Bald Luxusprodukt?
gehirn
6 Interaktionen
Forschung

MEHR AUS STADT BERN

Kurator Martin Waldmeier
Zentrum Paul Klee
YB Fashion Night
Durchklicken
BSV Bern
Handball