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    US-Präsident Donald Trump beharrt auf Gaza-Plänen

    Keystone-SDA
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    Die USA sollen den Gazastreifen übernehmen, sagte Präsident Donald Trump letzte Woche. Zu seinen höchst umstrittenen Plänen steht er weiterhin.

    Donald Trump
    Trump hofft auf eine Waffenruhe zwischen Israel und Hamas bis Ende der Woche. (Archivbild) - keystone

    US-Präsident Donald Trump hat seine viel kritisierten Pläne zu einer Übernahme des Gazastreifens durch die USA bekräftigt. Auf einem Flug mit der Präsidentenmaschine Air Force One sagte Trump am Sonntag (Ortszeit) über das Küstengebiet: «Wir sind entschlossen, es zu besitzen, es zu nehmen und sicherzustellen, dass die Hamas nicht zurückkommt.»

    Der Republikaner sprach vor Journalisten darüber, den Gazastreifen zu kaufen. Teile des Gebiets könnten anderen Staaten im Nahen Osten für den Wiederaufbau überlassen werden, sagte Trump.

    In den Tagen zuvor hatten Aussagen des Präsidenten, die praktisch auf eine Umsiedlung von Hunderttausenden Palästinensern hinauslaufen würden, heftige Kritik im In- und Ausland ausgelöst.

    So wiederholte Trump seine frühere Darstellung, die im Gazastreifen lebenden Palästinenser müssten das Gebiet verlassen – und stellte es so dar, als sorge er sich vor allem um das Wohlergehen der Zivilbevölkerung. Experten zufolge würde eine Vertreibung der Palästinenser aus dem Gazastreifen gegen das Völkerrecht verstossen. Die Vereinten Nationen warnen vor einer «ethnischen Säuberung».

    «Sie wollen nicht nach Gaza zurückkehren», sagte Trump nun in Bezug auf die Palästinenserinnen und Palästinenser aus dem Küstenstreifen. «Der einzige Grund, warum sie über eine Rückkehr nach Gaza sprechen, ist, dass sie keine Alternative haben.» Die USA würden sich um die Palästinenserinnen und Palästinenser kümmern.

    Trumps Berater hatten sich vor seinen erneuten Einlassungen zwar bemüht, die Äusserungen des Präsidenten zu entschärfen. Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, sagte etwa, Trump wolle weder US-Soldaten in den Gazastreifen schicken noch Geld für den Wiederaufbau bereitstellen. Die Kritik ebbte aber dennoch nicht ab. Bislang hat sich auch kein arabisches Land der Region bereit erklärt, die Menschen auf Trumps Wunsch hin aufzunehmen.

    Kommentare

    User #5777 (nicht angemeldet)

    Sorry, Gaza ist kein Spekulationsobjekt. Wenn er scharf auf Immobiliengeschäfte ist, soll er zurück zur seiner Immobilienfirma gehen.

    User #3222 (nicht angemeldet)

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