Mit einem fantastischen 2. Lauf sichert sich Mikaela Shiffrin den Slalom-Sieg bei der Premiere auf der Planai. Nach dem Triumph kämpft sie mit den Tränen.
Mikaela Shiffrin bricht nach ihrem Sieg in Tränen aus. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Mikaela Shiffrin feiert in Schladming in doppelter Hinsicht einen historischen Sieg.
  • Entsprechend emotional ist die 26-jährige US-Amerikanerin nach dem Rennen.

Einmal mehr schreibt Mikaela Shiffrin Geschichte. Beim allerersten Slalom der Frauen in Schladming sichert sich die 26-Jährige vor ihrer Rivalin Petra Vlhova den Sieg. Es ist bereits der 73. Weltcup-Triumph für die Ski-Queen.

Doch damit nicht genug: Mit dem insgesamt 47. Erfolg im Slalom hat sie die meisten Siege in nur einer Disziplin inne. Zuvor hatte sie diesen Rekord mit dem Schweden Ingemar Stenmark geteilt, der im Riesenslalom 46 erste Plätze einfahren konnte.

Mikaela Shiffrin
Mikaela Shiffrin hat nach dem Schladming-Slalom mit den Tränen zu kämpfen. - keystone

Nach dem Sieg wird Mikaela Shiffrin von den Emotionen übermannt. Im Interview mit der FIS nach dem Rennen sagt die US-Amerikanerin: «Ich weine in letzter Zeit oft.» Es sei ein Privileg, auf dieser Piste fahren zu dürfen. «Und alles, was ich heute machen wollte, war es, mir das zu verdienen.»

Ob dieser historische Moment der wahre Grund für ihre Emotionen ist, ist unklar. Shiffrin dürfte auch aus privaten Gründen mit den Tränen gekämpft haben. In wenigen Wochen jährt sich der Todestag ihres geliebten Vaters Jeff (†65) zum zweiten Mal.

Rast rettet triste Schweizer Leistung

Aus Schweizer Sicht kann im Stangenwald von Schladming einzig Camille Rast überzeugen. Die Walliserin wird starke Vierte und verpasste das Podest um nur gerade 12 Hundertstelsekunden. Aline Danioth fährt als 22. ebenfalls in die Punkte.

Camille Rast
Camille Rast freut sich über ihre gute Leistung beim Slalom von Schladming. - keystone

Wendy Holdener scheidet nach dem 1. Lauf an dritter Stelle liegend aus. Michelle Gisin fädelt bereits in Durchgang eins ein. Die restlichen Schweizerinnen schaffen es nicht unter die besten 30.

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