Trump gerät auch in den eigenen Reihen unter Druck

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    USA,

    Donald Trump kämpft mit wachsender Kritik aus der eigenen Partei. Gleichzeitig bröckelt der Rückhalt für seine MAGA-Bewegung.

    trump rede
    Die Trump Rede fällt in eine Phase internationaler Spannungen und kurz vor den amerikanischen Zwischenwahlen. (Archivbild) - keystone

    Immer mehr frühere Trump-Anhänger wenden sich von der MAGA-Bewegung ab und berichten über persönliche Konflikte im Familien- und Freundeskreis. Die Initiative «Leaving MAGA» unterstützt Aussteiger und bietet Betroffenen anonyme Gesprächsgruppen sowie Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen.

    Umfragen zeigen sinkende Zustimmungswerte bei mehreren Wählergruppen, darunter weisse Evangelikale sowie Wähler ohne Hochschulabschluss. Als Gründe gelten unter anderem hohe Preise, der Iran-Krieg und die Enttäuschung über bislang unerfüllte politische Versprechen.

    Wie «ZDFheute» berichtet, wollen ehemalige Trump-Unterstützer anderen Zweiflern Mut machen und einen respektvollen Austausch über ihre Erfahrungen fördern. Die Organisatoren der Bewegung setzen dabei bewusst auf Verständnis statt Vorwürfe gegenüber früheren Anhängern des Präsidenten.

    Trump verschärft den Streit mit Republikanern

    Trump versucht, seine Partei zur Unterstützung des «Save America Act» zu bewegen und erhöht den Druck auf republikanische Abgeordnete. Ein bereits beschlossenes Wohnraumgesetz will er erst unterzeichnen, wenn sein Gesetzesvorhaben vom Kongress verabschiedet worden ist.

    Glaubst du, dass Trump den Rückhalt in der eigenen Partei behalten wird?

    Das geplante Gesetz sieht strengere Regeln bei der Wählerregistrierung sowie weitere Änderungen im Wahlrecht der Vereinigten Staaten vor. Mehrere Republikaner äusserten jedoch Zweifel und verweigerten dem Vorhaben bislang ihre uneingeschränkte Unterstützung.

    Laut «Der Spiegel» eskalierte bei einem Treffen mit Senatoren ein Streit zwischen Trump und dem republikanischen Senator Bill Cassidy. Der Konflikt verdeutlichte die wachsenden Spannungen innerhalb der Republikanischen Partei und den zunehmenden parteiinternen Widerstand.

    Streit im Senat spitzt sich zu

    Bill Cassidy verteidigte seine Kritik am Iran-Krieg und widersprach dem Präsidenten während des Treffens mit republikanischen Senatoren deutlich. Nach Berichten soll Trump den Senator mehrfach lautstark unterbrochen und ihn während der Diskussion persönlich angegriffen haben.

    trump
    Das führt zur kuriosen Situation, dass die USA derzeit mehr Geld erstatten, als sie durch neue Zölle einnehmen. - AFP

    Weitere Teilnehmer beschrieben die Atmosphäre als äusserst angespannt und berichteten von einem ungewöhnlich heftigen Wortwechsel hinter verschlossenen Türen. Trump räumte später Meinungsverschiedenheiten ein, sprach insgesamt jedoch von einem erfolgreichen Treffen mit den Republikanern.

    Wie «Welt» berichtet, unterstreicht der Vorfall die zunehmenden Spannungen zwischen Trump und einzelnen Parteikollegen im US-Kongress. Die Auseinandersetzung dürfte die innerparteilichen Debatten innerhalb der Republikanischen Partei weiter verschärfen.

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    Kommentare

    User #8890 (nicht angemeldet)

    Das Thema hat sich schon wieder erledigt. So langsam ist die Berichterstattung.

    User #2352 (nicht angemeldet)

    Die weissen Haare sind übrigens auch fake, so wie der Gesichtsbräuner. Was darunter liegt, sieht man in seiner Unzufriedenheit. Sachlich.

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