WM 2026: Deutschland beendet Gruppenphase mit 1:2-Pleite
Brasilien und Mexiko jubeln an der WM 2026 über den Gruppensieg. Deutschland gewinnt seine Gruppe zwar ebenfalls, schliesst diese aber mit einer Pleite ab.

Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland verliert im letzten Gruppenspiel an der WM 2026 gegen Ecuador.
- Brasilien schlägt Schottland mit 3:0, Marokko gewinnt mit 4:2 gegen Haiti.
- Südafrika siegt überraschend gegen Südkorea, Mexiko schlägt Tschechien klar.
An der WM 2026 geht es am Donnerstag Schlag auf Schlag: In der Endphase der Gruppenspiele werden jeweils zwei Partien zeitgleich ausgetragen.
Brasilien gewinnt das dritte Gruppenspiel deutlich. Deutschland läuft dafür in eine überraschende 1:2-Niederlage gegen Ecuador.
Die Spiele an WM-Tag 15
Schottland – Brasilien 0:3
Marokko – Haiti 4:2
Südafrika – Südkorea 1:0
Tschechien – Mexiko 0:3
Ecuador – Deutschland 2:1
Curaçao – Elfenbeinküste 0:2
Tag 15 der WM 2026 im Live-Ticker
Deutschland läuft gegen Ecuador in eine überraschende 1:2-Niederlage. Nach einem strittigen Führungstreffer in der 2. Minute geben die Deutschen das Spiel noch aus der Hand. Gonzalo Plata schiesst Ecuador in Minute 77 zum Sieg und damit in die KO-Phase.

Ebenfalls im Sechzehntelfinal steht die Elfenbeinküste, die mit einem 2:0-Sieg über Curaçao den zweiten Platz sichert. Nicolas Pepe erzielt beide Tore für die Ivorer.
Das DFB-Team hat Platz eins in der Gruppe E bereits auf sicher. Trotzdem schonen die Deutschen in New York gegen Ecuador (ab 22 Uhr) keineswegs Kräfte.
Wechsel gibt es nur zwei: Antonio Rüdiger ersetzt in der Innenverteidigung den verletzten Nico Schlotterbeck, für den die WM 2026 zu Ende ist. Auf der linken Aussenverteidigerposition kommt David Raum für den angeschlagenen Nathaniel Brown in die Startelf.
Super-Joker Deniz Undav nimmt erneut auf der Bank Platz.

Für Gegner Ecuador geht es gegen Deutschland noch um viel. Mit einem Sieg hätten die Südamerikaner vier Punkte auf dem Konto und dürften vom Sechzehntelfinal träumen. Sicher wäre dieser nur bei einer unwahrscheinlichen Niederlage der Elfenbeinküste gegen Curaçao im Parallelspiel (22 Uhr).
Wenn die Schweizer Nati nächste Woche am Freitag (5 Uhr) den WM-Sechzehntelfinal bestreitet, ist in Vancouver auch Bundespräsident Guy Parmelin im Stadion. Das gibt das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung am Donnerstag bekannt.

Parmelin reist vom 29. Juni bis zum 9. Juli 2026 für eine Wirtschafts- und Wissenschaftsmission in die USA und nach Kanada sowie für eine Wirtschaftsmission nach Mexiko. Am Abend des 2. Juli (kanadische Zeit) wird der Bundespräsident deshalb in Vancouver im Stadion sitzen können.
Auf wen die Nati dort trifft, stellt sich in den kommenden Tagen heraus. Die möglichen Gegner erfährst du hier.
Heuer kommen an der WM-Endrunde auch mehrere Gruppendritte weiter. Das führt nun zu einem Kuriosum, das Österreich und Algerien in eine Zwickmühle steckt.
Denn: Die beiden Teams kämpfen am Sonntag um Rang zwei in der Gruppe J. Argentinien steht bereits als Sieger fest, Jordanien kann die K.o.-Phase nicht mehr erreichen. Es wird also im Direktduell entschieden, wer auf Platz zwei landet.
Dem ÖFB würde gegen die Nordafrikaner ein Remis reichen. Die Elf von Vladimir Petkovic braucht einen Sieg, um noch vor die Österreicher zu kommen. Doch das wäre im Sechzehntelfinal wohl eher ein Nachteil.

Der Zweitplatzierte der Gruppe J trifft nämlich mit grösster Wahrscheinlichkeit auf Titelanwärter Spanien. Damit könnte der Gruppendritte das einfachere Los ziehen – beispielsweise jenes gegen die Nati.
Allerdings wollen sich die Algerier vielleicht auch für den WM-Skandal von 1982 rächen. Damals verlor Österreich bei der «Schande von Gijon» gegen Deutschland 0:1. Beide Teams kamen weiter, während Algerien die Segel streichen musste.
Für Lionel Messi ist das schon fastTradition: Zum 5. Mal feiert der Weltstar seinen Geburi an einer Weltmeisterschaft. Am Mittwoch darf der Argentinien-Captain seinen 39. Geburtstag im Kreise seines Teams feiern.

Mit einem Geburstragskuchen posiert Messi dabei mit seinen Teamkollegen. Dazu gibt es ein Ständchen vom ganzen Tross.

Dass der Routinier auf dem Weg zur möglichen Titelverteidigung immer noch Gold wert ist, hat Messi bereits unterstrichen: Zwei Spiele, zwei Siege – und dabei erzielt der mehrfache Weltfussballer gleich alle fünf Tore der «Albiceleste». Damit löst er DFB-Legende Miroslav Klose als WM-Rekordtorschütze ab.
In der Gruppe A gelingt Mexiko die perfekte Gruppenphase: Mit dem 3:0-Sieg über Tschechien holt sich der Co-Gastgeber die Punkte 7 bis 9. Die Tore fallen allesamt nach der Pause: Chavez (55’), Quinones (61’) und Fidalgo (90+4’) treffen für Mexiko. Tschechien ist damit ausgeschieden.

Im Parallelspiel sorgt Südafrika für eine Überraschung: Thapelo Maseko schiesst sein Team zum 1:0-Sieg über Südkorea und macht damit den Einzug in den Sechzehntelfinal klar.
Bis zuletzt war in der Gruppe C alles offen. In den letzten Spielen konnten sich Brasilien und Marokko durchsetzen.
Die Seleção lässt Schottland beim 3:0-Sieg keine Chance: Bereits nach 7 Minuten nutzt Vinicius einen Abwehrbock eiskalt aus und trifft zur Führung. Kurz vor der Trinkpause wird ein zweites Tor des Real-Stars aberkannt. Noch vor der Pause gelingt ihm dennoch der Doppelpack.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Cunha noch auf 3:0. Gute Nachrichten für Brasilien gibt es auch von der Bank aus: In der Schlussphase wurde der zuletzt verletzte Neymar noch eingewechselt.

Mehr Mühe bekundet Marokko mit dem überraschenden Aussenseiter Haiti: Trotz mehr Spielanteilen gehen die Nordafrikaner durch ein Eigentor durch Bono in Rückstand. Und auf den Ausgleich von Hakimi in der 39. Minute reagiert Haiti mit der erneuten Führung durch Isidor.

Noch vor der Pause gelingt Saibari der erneute Ausgleich. Bis in die Schlussphase bleibt es beim Gleichstand. Dann aber treffen Rahimi und Yassine noch zum verdienten 4:2-Rückstand.
Damit gewinnt Brasilien die Gruppe C. Ebenfalls mit sieben Punkten klassiert sich Marokko dahinter. Als Gruppendritter mit bloss drei Punkten und einem Torverhältnis von -3 muss Schottland in den nächsten Tagen noch um das Weiterkommen zittern.















