Olympia 2026 – Von Allmen zu Teamgeist: «Einander wieder aufbauen»
Des einen Freud, des andern Leid: Beim Abfahrts-Triumph von Franjo von Allmen bei Olympia 2026 erlebt Marco Odermatt einen Dämpfer. Schadet das dem Teamgeist?
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Das Wichtigste in Kürze
- Franjo von Allmen startet mit Abfahrts-Gold perfekt in die Winterspiele 2026.
- Marco Odermatt erlebt mit «Leder» hingegen zum Auftakt einen Dämpfer.
- Von Allmen hofft, dass er dem Team nun etwas positive Energie zurückgeben kann.
Franjo von Allmen hat der Schweiz bei den Winterspielen in Italien den perfekten Einstand beschert: Gleich bei der ersten Medaillen-Entscheidung der Spiele triumphiert der Berner Oberländer in der Abfahrt in Bormio.
Nicht ganz ein Jahr nach dem WM-Titel krönt sich der 24-Jährige nun also auch noch zum Olympiasieger. Er verhindert damit einen Doppelsieg der Italiener: Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni wird Zweiter, Dominik Paris komplettiert das Podest.

Leidtragender ist ausgerechnet Marco Odermatt: Der Nidwaldner wird in Bormio undankbarer Vierter, verpasst Edelmetall um nur zwei Zehntel. «Vierter bei Olympischen Spielen ist schon scheisse», gibt sich Odermatt im «SRF»-Interview offen.
Ein Dämpfer zum Olympia-Auftakt?
Schadet dieser emotionale Kontrast gleich zum Auftakt den Schweizer Medaillen-Chancen für den Rest der Spiele? Der frischgebackene Olympiasieger glaubt nicht daran – im Gegenteil. Von Allmen hofft sogar, dass seine Goldene das Team beflügelt.

«Irgendwo im Team hast du den, bei dem es tiptop gelaufen ist, und bei einem anderen vielleicht etwas weniger. Es war auch schon umgekehrt», meint der Abfahrts-Triumphator im «SRF»-Interview.
Nächste Medaillen-Chance am Montag
Genau das sei das Schöne am Team-Aspekt in einer Einzel-Sportart wie Skifahren: «Man kann versuchen, einander die positive Energie wieder zurückzugeben. Und einander wieder ein wenig aufbauen», so von Allmen.

Bereits am Montag wartet mit der Team-Kombination die nächste Medaillen-Chance. «Es sind noch nicht die letzten Rennen gewesen, es war das erste Rennen. Von daher hoffe ich, dass ich da ein bisschen positive Energie zurückgeben kann», meint der Olympiasieger.
















