Mehrere Lawinen in Norditalien: Vier Tote und Verletzte

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Italien,

Bei mehreren Lawinenabgängen in Norditalien sind vier Menschen ums Leben gekommen und weitere verletzt worden. In der Alpenregion Valtellina löste sich zunächst eine Lawine und erfasste drei Skitourengeher, zwei von ihnen kamen ums Leben. Im Trentino meldete die italienische Bergwacht zwei Lawinen mit jeweils einem Toten. Auch im Aostatal an der Grenze zur Schweiz und zu Frankreich gab es demnach einen Vorfall.

ARCHIV - Ein Hubschrauber der Bergwacht ist auf dem Weg zu einem Fundort in den Bergen. Foto: Thierry Pronesti/ANSA/AP/dpa
ARCHIV - Ein Hubschrauber der Bergwacht ist auf dem Weg zu einem Fundort in den Bergen. Foto: Thierry Pronesti/ANSA/AP/dpa - Keystone/ANSA/AP/Thierry Pronesti

Die Vorfälle ereigneten sich an einem Tag mit sehr hoher Lawinengefahr. Es galt die Warnstufe drei auf der fünfteiligen europäischen Skala für Lawinengefahr.

Bei dem ersten Vorfall im Trentino wurden zunächst vier Menschen vermisst. Nach einer grossangelegten Such- und Rettungsaktion der Bergwacht konnten zwar alle vier gefunden werden, einer der zwei Verletzten erlag jedoch später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Im Aostatal erfasste ein Lawinenabgang zwei Skitourengeher aus einer Gruppe von fünf Personen. Sie waren jedoch angemessen ausgerüstet und konnten sich aus den Schneemassen befreien.

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