Olympia 2026: Lindsey Vonn wurde schon operiert – Bein gebrochen
Lindsey Vonn stürzt an Olympia 2026 in der Abfahrt und wird weggeflogen. Sie erlitt einen Beinbruch und wurde operiert. Ihre Familie musste beim Sturz zusehen.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Lindsey Vonn kommt in der Olympia-Abfahrt heftig zu Fall.
- Die US-Amerikanerin zog sich einen Beinbruch zu und wurde schon operiert.
- Ihre Familie musste beim Sturz zusehen – nun äussert sie sich erstmals.
- Vonns Zustand sei «stabil», vermeldet das US-Ski-Team.
Was US-Speed-Coach Alex Hödlmoser im SRF Interview bereits antönte, wird nun von den Ärzten in Treviso bestätigt: Lindsey Vonn hat sich bei ihrem schweren Sturz bei der Olympia-Abfahrt das linke Bein gebrochen.
Der US-Skistar wurde bereits operiert, heisst es in der Mitteilung der Ärzte weiter. Man werde am Montag um 12 Uhr näheres sagen können.

Bereits zuvor gab das US-Ski-Team bekannt, Speed-Königin Vonn befinde sich in einem stabilen Zustand.
Nach ihrem dramatischen Sturz wurde Vonn erst ins Olympia-Spital von Cortina gebracht. Nach dreistündiger Behandlung ging es weiter nach Treviso.
Erste Worte von Vonn-Schwester Karin
Schon für Ski-Fans und Experten ist der Sturz von Lindsey Vonn nur schwer zu ertragen. Fürchterlich muss das Drama aber für ihre Familie gewesen sein.
Vor Ort an Olympia 2026 war etwa Lindseys Vater Alan – und Schwester Karin Kildow. Letztere hat sich nun gegenüber dem US-Sender «NBC» geäussert.

«Das war definitiv das Letzte, was wir sehen wollten. Es ging alles sehr schnell. In so einem Moment hofft man einfach nur, dass sie okay ist. Es war beängstigend, denn wenn man sieht, wie die Tragen herausgebracht werden, ist das kein gutes Zeichen.»
Weiter: «Sie hat alles gegeben, deshalb ist es wirklich schwer, das mit anzusehen.» Was positiv stimme: «Sie hat alle ihre Chirurgen und ihr Team hier.»

Und auch Vater Alan Kildow hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. In der «Sportschau» der ARD erklärte er: «Es bricht mir das Herz.»
Seine Tochter habe alles gegeben, so Alan Kildow. Sie sei eine Kämpferin und eine Kriegerin.
«Sie hat alles gegeben, was sie hatte. Unglücklicherweise war es nicht ihr Tag. Das ist herzzerreissend.»
Wenn er sie besuchen könne, wolle er ihr mitteilen, dass er «nicht stolzer sein könne», so ihr Vater. Seine Tochter sei «ein fantastischer Champion».

















