Olympia 2026: Warum lösten sich die Ski von Lindsey Vonn nicht?
Lindsey Vonn hat sich bei ihrem Sturz an Olympia 2026 offenbar schlimm verletzt. Es stellt sich die Frage: Warum bloss gingen ihre Ski nicht auf?
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Das Wichtigste in Kürze
- Lindsey Vonns Trainer gibt ein erstes Gesundheits-Update nach dem Abfahrts-Crash.
- Die 41-Jährige habe sich offenbar den Unterschenkel gebrochen.
- Die Ski der US-Amerikanerin blieben bis zum Schluss fest an ihren Füssen. Warum nur?
Wird es trotz Kreuzbandriss eine Medaille – vielleicht sogar die Goldene? Alles dreht sich vor der Abfahrt an Olympia 2026 um Lindsey Vonn. Alles.

Zwölf Sekunden dauert ihr Auftritt schliesslich. Bei einem Rechts-Schwung bleibt die US-Amerikanerin mit dem Arm am Tor hängen. Die 41-Jährige verliert die Balance bei einem eigentlichen Routine-Sprung.

Vonn kracht mit Vollspeed auf den Schnee. Erst mit den Beinen – dann überschlägt es die Top-Favoritin. Mehrfach schlagen die Ski auf die «Piste Tofane».
Warum lösen die Ski nicht aus?
Der Speed-Star kommt schliesslich zum Stillstand. Ihre Ski schauen in die entgegengesetzte Richtung, sind noch immer an den Füssen. Die Knie sind verdreht – am TV sind Schreie zu hören.

Warum bloss lösten die Bindungen nicht aus? Es dürfte einer der Gründe sein, warum es nicht bei Prellungen blieb.

Vonn zieht sich offenbar Unterschenkel-Bruch zu
Alexander Hödlmoser, Cheftrainer der US-Damen, verkündet nämlich kurz darauf bei «SRF» ein erstes Gesundheits-Update. Leider kann er keine Entwarnung geben.
«Wir haben nur ganz wenige Informationen: Anscheinend soll es ein Bruch im Unterschenkel sein. Wir wissen noch überhaupt nichts Genaues. Es wird noch untersucht. Es ist ganz, ganz schwierig jetzt im Moment», so seine Einschätzung.
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Schwester von Lindsey Vonn sieht Crash an Olympia 2026
Schon für Ski-Fans und Experten ist der Sturz von Lindsey Vonn nur schwer zu ertragen. Fürchterlich muss das Drama aber für ihre Familie gewesen sein.
Vor Ort an Olympia 2026 war etwa Lindseys Vater Alan – und Schwester Karin Kildow. Letztere hat sich gegenüber dem US-Sender «NBC» geäussert.

«Das war definitiv das Letzte, was wir sehen wollten. Es ging alles sehr schnell. In so einem Moment hofft man einfach nur, dass sie okay ist. Es war beängstigend, denn wenn man sieht, wie die Tragen herausgebracht werden, ist das kein gutes Zeichen.»
Weiter: «Sie hat alles gegeben, deshalb ist es wirklich schwer, das mit anzusehen.»
Was positiv stimme: «Sie hat alle ihre Chirurgen und ihr Team hier. Ich glaube, sie wird gerade untersucht, das ist das Einzige, was wir bisher gehört haben.» Sie sei sicher, dass diese ihnen einen Bericht geben würden.
















