Olympia 2026

    Olympia 2026: Kein Startplatz für Ammann (44) – aber für Trunz (19)

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Italien,

    In knapp zwei Wochen beginnt in Mailand und Cortina Olympia 2026. Jetzt hat Swiss Olympic sämtliche Schweizer Teilnehmer bekannt gegeben.

    Simon Ammann
    Simon Ammann im Einsatz bei der Vierschanzentournee 2026. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vom 6. bis 22. Februar finden die Olympischen Winterspiele statt.
    • Am Montag gibt Swiss Olympic das komplette Schweizer Teilnehmerfeld bekannt.
    • Mit 175 Athleten ist es die grösste Schweizer Delegation aller Zeiten.

    Olympia 2026 rückt immer näher, in knapp zwei Wochen fällt in Mailand der Startschuss zu den Winterspielen. In 16 Disziplinen und 116 Wettbewerben kämpfen die Athletinnen und Athleten um die Medaillen.

    Am Montag hat Swiss Olympic die letzten Teilnehmer für die Winterspiele bekannt gegeben. Mit 175 Athleten ist es die grösste Schweizer Delegation aller Zeiten, wie Ralph Stöckli, Chef de Mission, bei der Medienkonferenz verkündet.

    Ralph Stöckli
    Ralph Stöckli ist Chef de Mission bei Swiss Olympic. (Archivbild) - keystone

    Es geht auch um Olympia 2030

    Damit ist auch klar, dass Simon Ammann heuer keinen Startplatz erhält. Er muss dem erst 19-jährigen Felix Trunz weichen.

    Felix Trunz
    Daumen hoch bei Felix Trunz: Der 19-Jährige startet bei Olympia 2026. - keystone

    Ausschlaggebend für diesen Entscheid dürfte das Potenzial des aufstrebenden Trunz sein.

    Punkt 2 der Selektionsrichtlinien begründet nämlich einen Vorzug mit: «Athleten mit Medaillen- bzw. Diplompotenzial für die Winterspiele ab 2030. Sie sollen wichtige Erfahrungen im spezifischen Umfeld der Olympischen Spiele sammeln und persönliche Bestleistungen anstreben.»

    Neben Trunz gehören Sandro Hauswirth, Gregor Deschwanden und Sina Arnet zum Skisprung-Team.

    Grosses Ski-Alpin-Aufgebot

    Im Ski Alpin stellt die Schweiz ganze 22 Athletinnen und Athleten bei Olympia 2026. Das Männer-Team wird angeführt von Marco Odermatt, Loïc Meillard und Franjo von Allmen.

    Hinzu kommen Luca Aerni, Matthias Iten, Niels Hintermann, Alexis Monney, Tanguy Nef, Stefan Rogentin, Daniel Yule und Thomas Tumler. Den Cut nicht geschafft hat Justin Murisier.

    Niels Hintermann
    Niels Hintermann schafft es nach überstandener Krebs-Erkrankung an Olympia 2026. - keystone

    Bei den Frauen schaffen Vanessa Kasper und Sue Piller mit ihren jüngsten Leistungen den Sprung ins Aufgebot. Angeführt wird das Team von Camille Rast, Wendy Holdener und der zuletzt verletzte Corinne Suter.

    Ebenfalls mit dabei sind Malorie Blanc, Eliane Christen, Delia Durrer, Jasmine Flury, Mélanie Meillard und Janine Schmitt.

    Kora und Kambundji dabei

    «Das ist nicht Leichtathletik», sagt Stöckli bei der Präsentation des Schweizer Bob-Teams der Frauen. Grund dafür ist unter anderem Salomé Kora, die bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio teilnahm. Sie startet über 100m und mit der 4 × 100-m-Staffel.

    Salomé Kora
    Salomé Kora nimmt 2026 bei den Olympischen Winterspielen teil. 2021§ war sie bei den Sommerspielen in Tokio am Start. - keystone

    Mit Muswama Kambundji ist ein weiterer bekannter Name dabei. Sie ist die Schwester der beiden Berner Sprint-Sensationen Mujinga und Ditaji.

    Ditaji kürte sich 2025 zur Weltmeisterin über 100 m Hürden. Mujinga gewann 2019 über 200 m WM-Bronze und wurde bei Olympia 2020 über 100 m starke Sechste.

    Das weitere Aufgebot für Olympia 2026

    Langlauf

    Männer: Valerio Grond, Beda Klee, Noe Näff, Janik Riebli, Nicola Wigger

    Frauen: Nadine Fähndrich, Anja Weber, Nadja Kälin, Alina Meier, Fabienne Alder, Lea Fischer, Marina Kälin

    Skicross

    Frauen: Sixtine Cousin, Fanny Smith, Talina Gantenbein, Saskja Lack

    Männer: Alex Fiva, Tobias Baur, Romain Détraz, Ryan Regez

    Snowboard alpin

    Frauen: Ladina Caviezel, Julie Hänggi-Zogg, Xenia von Siebenthal, Flurina Bätschi

    Männer: Gian Casanova, Dario Caviezel

    Ski-Bergsteigen

    Frauen: Marianne Fatton, Caroline Ulrich

    Männer: Jon Kistler, Arno Lietha

    Biathlon

    Frauen: Amy Baserga, Lea Meier, Lena Häcki-Gross, Aita Gasparin, Lydia Mettler

    Männer: Niklas Hartweg, Joscha Burkhalter, Sebastian Stalder, Jeremy Finello, James Pacal

    Eiskunstlauf

    Frauen: Livia Kaiser, Kimmy Repond

    Männer: Lukas Britschgi

    Eisschnelllauf

    Frauen: Ramona Härdi, Kaitlyn McGregor

    Männer: Livio Wenger

    Bob

    Frauen: Debora Annen, Melanie Hasler, Salomé Kora, Nadja Pasternack, Muswama Kambundji

    Männer: Cédric Follador, Timo Rohner, Michael Vogt, Mario Aeberhard, Tim Annen, Cyril Bieri, Andreas Haas, Mathieu Hersperger, Pascal Moser, Amadou Ndiaye, Luca Rolli, Omar Vögele, Dominik Hufschmid, Livio Matossi

    Skeleton

    Männer: Vinzenz Buff

    Rodeln

    Frauen: Natalie Maag (28).

    Ski Freestyle

    Frauen: Lina Kozomara, Mathilde Gremaud, Sarah Hoefflin, Giulia Tanno, Anouk Andraska

    Männer: Noé Roth, Pirmin Werner, Fabian Bösch, Kim Gubser, Andri Ragettli, Nils Rhyne, Robin Briguet

    Snowboard Freestyle

    Frauen: Ariane Burri, Isabelle Lötscher, Aline Albrecht, Anouk Dörig, Sina Siegenthaler, Noémie Widmer

    Männer: Jonas Hasler, David Hablützel, Jan Scherrer, Mischa Zürcher, Kalle Koblet

    Curling

    Frauen: Silvana Tirinzoni, Alina Pätz, Carole Howald, Selina Witschonke, Birar Schwaller-Hürlimann, Stefanie Berset

    Männer: Yannick Schwaller, Benoît Schwarz-van Berkel, Sven Michel, Pablo Lachat-Couchepin, Kim Schwaller

    Eishockey Männer

    Tor: Reto Berra (HC Fribourg-Gottéron), Leonardo Genoni (EV Zug), Akira Schmid (Vegas Golden Knights).

    Verteidigung: Tim Berni (Genève-Servette HC), Michael Fora (HC Davos), Andrea Glauser (HC Fribourg-Gottéron), Roman Josi (Nashville Predators), Dean Kukan (ZSC Lions), Christian Marti (ZSC Lions), Janis Moser (Tampa Bay Lightning), Jonas Siegenthaler (New Jersey Devils).

    Sturm: Sven Andrighetto (ZSC Lions), Christoph Bertschy (HC Fribourg-Gottéron), Kevin Fiala (Los Angeles Kings), Nico Hischier (New Jersey Devils), Ken Jäger (Lausanne HC), Simon Knak (HC Davos), Philipp Kurashev (San Jose Sharks), Denis Malgin (ZSC Lions), Timo Meier (New Jersey Devils), Nino Niederreiter (Winnipeg Jets), Damien Riat (Lausanne HC), Sandro Schmid (HC Fribourg-Gottéron), Pius Suter (St. Louis Blues), Calvin Thürkauf (HC Lugano).

    Eishockey Frauen

    Tor: Andrea Brändli (Frölunda HC), Saskia Maurer (SC Bern), Monja Wagner (Union College).

    Verteidigung: Alessia Baechler (Northeastern University), Annic Büchi (EV Zug), Lara Christen (SC Bern), Laure Mériguet (Genève Servette), Shannon Sigrist (ZSC Lions), Nicole Vallario (PWHL New York), Stefanie Wetli (SC Bern).

    Sturm: Leoni Balzer (HC Davos Ladies), Rahel Enzler (EV Zug), Naemi Herzig (Holy Cross University), Sinja Leemann (SC Bern), Lena-Marie Lutz (HC Ambri-Piotta), Alina Marti (EV Zug), Alina Müller (PWHL Boston), Kaleigh Quennec (SC Bern), Lisa Rüedi (ZSC Lions), Vanessa Schaefer (University of British Columbia), Lara Stalder (EV Zug), Ivana Wey (EV Zug), Laura Zimmermann (St. Cloud University).

    Kommentare

    User #345 (nicht angemeldet)

    Hoffe, nun ist fertig Simi für alle Zeiten. Die dritte Genaration nach seinem letzten Erfolg soll ran.

    User #345 (nicht angemeldet)

    Weiss jetzt nicht genau, wer mehr nervt, der Ammann oder der "Blick" Leu? Beiden scheint es an Objektivität und Realismus zu mangeln. Simi findet jetzt endlich Zeit, mal etwas arbeiten zu gehen. Nur....was? Von vergangenem Ruhm kann man, oder ganze Familie nicht ewig leben.

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