Olympia 2026 – Holdener: Gross-Events «im Bauch immer ein Highlight»
Wendy Holdener und Jasmine Flury landen in der Team-Kombi bei Olympia 2026 als bestes Schweizer Duo auf Rang 6. Holdener ist trotzdem nicht unzufrieden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Wendy Holdener und Jasmine Flury fahren in der Olympia-Kombi auf Rang sechs.
- Das Schweizer Duo macht dank Holdener im Slalom noch viel Boden gut.
- Am Ende zeigt man sich mit dem Resultat nicht unzufrieden.
Am Ende geht die Schweiz in der Team-Kombination der Frauen bei Olympia 2026 wie befürchtet leer aus. Auf Technik-Seite hatte man sich mit Camille Rast und Wendy Holdener viel ausgerechnet.
Das zuletzt vom Verletzungs-Pech gebeutelte Speed-Team war hingegen im Vorfeld als Schwachpunkt ausgemacht worden. Die enttäuschende Olympia-Abfahrt am Sonntag untermauerte diese Befürchtung noch.

Am Ende gibt es zumindest ein Diplom für das stärkste Schweizer Kombi-Duo: Wendy Holdener und Jasmine Flury fahren in Cortina am Dienstag auf den sechsten Rang. Holdener sorgt mit einem starken Slalom noch für einen Sprung nach vorne.
Schwieriger Kombi-Slalom bei Olympia 2026
«Ich fühle mich gut», meint die Technikerin, die damit auch einen Probe-Durchgang für den Spezial-Slalom hatte. «Ich habe gelernt, ein bisschen mit Gefühl zu fahren. Das habe ich vor allem im Mittelteil gut geschafft.»
Und das, obwohl die Bedingungen bei hohen Temperaturen und sulzigem Schnee alles andere als optimal waren. «Ich habe jetzt den Spruch gemacht: Eigentlich haben wir alles trainiert ausser das Weiche. Aber da haben wir gesagt, das können wir auch», scherzt sie.

Letztlich seien Gross-Anlässe wie Olympia «im Bauch auch immer ein Highlight. Da kann ich immer noch ein bisschen mehr Freude auspacken», so Holdener im «SRF»-Interview. «Ich habe 2017 an der Heim-WM sehr viel gelernt. Mehr Druck als dort kann ich gar nicht haben.»
Steigerung bei Flury – trotzdem nicht zufrieden
Ihre Kombi-Teamkollegin Jasmine Flury hatte sich nach Rang 18 in der Abfahrt am Sonntag eine Steigerung vorgenommen. Und die gelang ihr auch: Sie verlor fast eine Sekunde weniger Zeit auf Breezy Johnson.
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«Ich habe mich mega gefreut, schon gestern», meint Flury im «SRF». «Auch, das mit Wendy machen zu dürfen. Ich habe mich gut gefühlt und hätte ihr gerne ein bisschen mehr Vorsprung mitgegeben.»
















