Olympia: Schweizerinnen verweigern Interview nach Abfahrts-Debakel
Die Abfahrt bei der Team-Kombination an Olympia 2026 wird für die Schweiz zur Enttäuschung. So sehr, dass man danach sogar das SRF-Interview verweigert.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizerinnen erleben in der Team-Kombination bei Olympia einen Rückschlag.
- Kein Schweizer Duo liegt näher als 1,5 Sekunden an der Bestzeit.
- Eine Schweizer Medaille ist im Slalom (ab 14 Uhr) damit wohl unwahrscheinlich.
Der Frust war den Schweizerinnen nach der Abfahrt bei der Team-Kombination an Olympia 2026 in Cortina deutlich anzumerken. Denn eine Medaille ist für die Schweizer Duos schon zur Renn-Halbzeit wohl ausser Reichweite.
Keines der vier Schweizer Gespanne liegt nach der Abfahrt in den Top-Ten. Corinne Suter muss sich mit 1,51 Sekunden Rückstand mit Zwischenrang 12 begnügen. Jasmine Flury reiht sich drei Hundertstel dahinter auf Rang 13 ein.
Für die Schweizer Top-Hoffnungen Camille Rast und Wendy Holdener sind das enorme Hypotheken. Zumal die Bestzeit an Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson geht. Und die bildet mit Mikaela Shiffrin das Team USA-1 ...
00:00 / 00:00
Wie gross der Frust bei den Schweizerinnen ist, merkt man auch beim SRF: Sowohl Suter als auch Flury verweigern kurzerhand das übliche Interview im Zielraum. «Es ist halt ur-bitter, es läuft wirklich nicht», zeigt sich Expertin Tina Weirather verständnisvoll.
Schweizerinnen bei Olympia in der Kombi weit zurück
Ob es im Slalom ab 14.00 Uhr dann noch für Edelmetall reicht, darf aktuell eher bezweifelt werden. Zumal Rast und Holdener auch nicht in den Genuss einer frühen Startnummer kommen. Holdener ist die Nummer 14 in der Startliste, Rast die Nummer 15.

Den Schweizer Auftakt macht Eliane Christen im Slalom mit Startnummer 9. Ihre Teamkollegen Delia Durrer verlor in der Abfahrt 2,47 Sekunden. Mélanie Meillard muss mit Startnummer 11 ein Defizit von 1,91 Sekunden von Janine Schmitt wettmachen.
















