Olympische Winterspiele: Verkehrskonzept in Graubünden bewährt sich

    Der Kanton Graubünden zieht nach dem ersten Wochenende der Olympischen Winterspiele eine positive Bilanz zum Verkehrskonzept.

    brände scharans
    Kantonspolizei Graubünden. (Symbolbild) - Kantonspolizei Graubünden

    Die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 finden vom 6. bis 22. Februar statt, wobei Wettkämpfe unter anderem im benachbarten Livigno und Bormio ausgetragen werden.

    Angesichts der erwarteten Besucherströme über Graubünden wurde ein umfassendes Verkehrslenkungskonzept erarbeitet, um die Auswirkungen auf die einheimische Bevölkerung und die Gäste möglichst gering zu halten.

    Nach dem ersten Wochenende zeigt sich, dass sich die Verkehrslenkungsmassnahmen in der Praxis bewährt haben. Besonders positiv wirkt sich die konsequente Ausrichtung auf den öffentlichen Verkehr aus.

    Die eingesetzten Shuttleverbindungen von PostAuto und weiteren Partnern funktionierten zuverlässig und effizient und trugen wesentlich zu einem stabilen Verkehrsfluss bei.

    Rund 8'000 Personen transportiert

    Allein am Samstag transportierten die Shuttle-Busse in beide Richtungen von und nach Livigno je rund 2'500 Personen. Insgesamt wurden an den ersten beiden Tagen rund 8'000 Personen transportiert.

    Über die Hälfte davon waren Gäste, die aus der ganzen Welt über Graubünden an die Olympischen Winterspiele reisten.

    Kantonspolizei Graubünden
    Die Kantonspolizei Graubünden. (Symbolbild) - Kantonspolizei Graubünden

    Die Park-and-Ride-Anlagen waren über das Wochenende nur moderat ausgelastet; insgesamt wurden rund 280 Fahrzeuge registriert.

    Dies unterstreicht, dass die Empfehlung zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln von den Reisenden gut angenommen wurde.

    Die Verkehrssituation wird täglich beobachtet

    Die bestehenden Park-and-Ride-Anlagen werden weiterhin als Rückfallebene aufrechterhalten, sollte sich der Anreiseverkehr im weiteren Verlauf der Olympischen Winterspiele auf die Strasse verlagern.

    Reisenden nach Livigno wird weiterhin empfohlen, den öffentlichen Verkehr zu nutzen. Der Kanton Graubünden beobachtet die Verkehrssituation weiterhin täglich und nimmt bei Bedarf gezielte Anpassungen vor.

    Erfreut zeigt sich der Kanton zudem über die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einsatzabschnitten, den Transportunternehmen sowie den involvierten Partnern, welche einen entscheidenden Beitrag zu diesem gelungenen Start geleistet hat.

    Der Kanton Graubünden zieht nach dem ersten Wochenende der Umsetzung der Verkehrslenkungsmassnahmen eine positive Bilanz. Das erarbeitete Verkehrskonzept hat sich bewährt

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    Kommentare

    User #4388 (nicht angemeldet)

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