Olympia 2026 – Odi (2.): «Heute bin ich sehr, sehr zufrieden»
Marco Odermatt holt mit Riesen-Silber seine dritte Medaille an Olympia 2026 – Loïc Meillard (Bronze) seine Zweite. Riesen-Gold geht aber nach Brasilien.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen gewinnt Riesenslalom-Gold.
- Dahinter klassieren sich Marco Odermatt, Loïc Meillard und Thomas Tumler.
Was für ein Krimi! Die Schweizer Riesenslalom-Stars verpassen bei Olympia 2026 nur knapp einen Dreifach-Erfolg.
Gold geht an Lucas Pinheiro Braathen, der vor allem im ersten Lauf allen um die Ohren fährt. Es ist die erste Olympia-Goldmedaille an Winterspielen für Brasilien.

Dahinter klassieren sich gleich drei Schweizer: Silber holt sich Marco Odermatt, er verliert 58 Hundertstel auf den Brasilianer. Für Odi ist es bereits die dritte Medaille bei Olympia 2026.
Marco Odermatt: «Ich bin sehr zufrieden»
Der Schweizer ist mit seiner Konstanz sehr zufrieden: «Ich fahre jedes Rennen, jetzt bei Olympia Vierter, Dritter, Zweiter, Zweiter – ich bin heute sehr sehr zufrieden.» (Video oben)
Dass er wegen seiner vielen Einsätze weniger Trainingszeit im Riesen hat als andere, bestätigt Odi zwar. Doch es ist keine Ausrede: «Ich bin ja selber schuld, mache ich so viele andere Disziplinen», schmunzelt er.

«Lucas konnte sich seit Schladming fast drei Wochen auf dieses Rennen vorbereiten und hatte dann auch die Startnummer 1. Das hat er perfekt umgesetzt», so Odermatt.
Meillard: «Haben ja eigentlich alles im 1. Lauf verloren»
Loïc Meillard holt sich mit 1,17 Rückstand Bronze – seine zweite Olympia-Medaille. Und er wird noch im Slalom als Mit-Favorit am Start stehen.
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«Ich bin stolz auf Bronze», so Meillard bei SRF. «Aber noch fast mehr darauf, dass es jetzt der dritte Grossanlass in Serie ist, bei dem ich im Riesen auf dem Podest stehe.»
Sein zweiter Lauf sei wie bei fast allen besser gewesen. Aber Meillard spricht den Zauberlauf von Pinheiro Braathen am Morgen an und sagt: «Eigentlich hatten wir im 1. Lauf schon alles verloren», so der Schweizer.
Nach dem ersten Durchgang war Marco Odermatt als Zweiter der einzige, der den Rückstand unter einer Sekunde halten konnte (+0,95).
Leder für Thomas Tumler
Pechvogel des Tages ist Thomas Tumler. Der Bündner wird mit 1,45 Sekunden Rückstand undankbarer Vierter. Luca Aerni fährt auf Rang 18, er hatte sich bereits im ersten Lauf einen grossen Rückstand eingehandelt.

Das Klassement

















