Olympia 2026: Verletzt! Hier stehen Kanadier Spalier für Kevin Fiala
Kevin Fiala verletzt sich gegen Kanada schwer. Wegen der Unterschenkelverletzung ist Olympia 2026 für ihn bereits vorbei. Die Kanadier stehen Spalier.
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Das Wichtigste in Kürze
- Kevin Fiala musste gegen Kanada mit der Trage vom Eis.
- Wegen der Unterschenkelverletzung verpasst er den Rest des Turniers.
- Auch Malgin und Glauser verletzten sich, ihr Status ist unbekannt.
Die Schweizer Hockey-Nati verliert an Olympia 2026 gegen Kanada mit 1:5. Fast schlimmer ist, dass Kevin Fiala im Schlussdrittel verletzt mit der Trage vom Eis musste. Auch Dennis Malgin und Andrea Glauser konnten die Partie nicht zu Ende spielen.

Fiala bleibt lange auf dem Eis liegen und muss mit der Bahre abtransportiert werden. Auch Gegner Kanada zeigt sich betroffen: Sämtliche Spieler begeben sich aufs Eis und stehen für den NHL-Star Spalier. (Video oben)
Fischer ahnte bereits, dass Fiala ausfällt
Nach der Partie bestätigt die Swiss Ice Hockey Federation, dass das Schlimmste eingetroffen ist: Kevin Fiala fällt für den Rest des Turniers aus. Er hat sich am Unterschenkel verletzt.
Nach der Partie ahnte Coach Patrick Fischer bereits Schlimmes Gegenüber SRF sagte er: «Aber ich glaube, es sieht nicht gut aus für Kevin.» Goalie Schmid sagt, es sei schwierig gewesen, nach der wohl heftigeren Verletzung weiterzuspielen.

Nino Niederreiter hofft, dass es nicht so schlimm ist, aber: «Es war kein schönes Bild, es sah nicht gut aus.» Fiala habe starke Schmerzen gehabt.
Auch Kanadas Superstar Sidney Crosby sagt, dass man nie solche Szenen sehen wolle. Es sei unglücklich, dass es passiert sei. «Wir hoffen, dass er okay ist.»
Zum Spiel sagt Fischer, dass Kanada einfach besser gewesen sei. «Im Vergleich zu Lettland und Frankreich waren sie ein bis zwei Schritte schneller.» Selber habe man Chancen gehabt, aber nicht genutzt, während Kanada «clever und gradlinig» gewesen sei.

Er gibt seinem Team ein Kompliment, es habe bis zum Schluss gekämpft und alles probiert. Das habe ihm gefallen. Jetzt analysiere man das Spiel. Gegen Tschechien am Sonntag müsse man die Pace erhöhen und auch im Kopf schneller werden.
Niederreiter spricht von einem «frustrierenden Match». Man hätte mehr machen können, es seien aber zu viele Eigenfehler passiert. «Kanada hat simpel gespielt, sein Spiel durchgezogen und nichts anbrennen lassen.»
Für die Eisgenossen geht es am Sonntag um 12.10 Uhr gegen Tschechien weiter. Ob Malgin und Glauser dann spielen können, ist unklar. Laut Fischer wird abgeklärt, wie schlimm ihre Verletzungen sind und ob das Turnier für sie schon vorbei ist.
















