Olympia 2026: Athleten verzichten wegen Doping-Angst auf Sex

Nau Sport
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Italien,

Bei Athletinnen und Athleten herrscht Angst vor positiven Dopingtests. In einer Umfrage vor Olympia 2026 geben viele an, intimen Kontakt zu meiden.

Olympia 2026
Intime Momente haben viele Athletinnen und Athleten an Olympia 2026 nicht geplant. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Skandinavische Olympioniken verzichten extra wegen Dopingtests auf Sex.
  • Laut einer Umfrage befürchten sie, auf diesem Weg verbotene Substanzen aufzunehmen.
  • Auch Nahrungsergänzungsmittel oder Cremes werden häufig aus Angst vermieden.

Olympia 2026 geht am Freitag mit der Eröffnungsfeier so richtig los. Für die Athletinnen und Athleten gilt es in den nächsten zweieinhalb Wochen ernst!

Denkst du, es gibt an Olympia 2026 Dopingfälle?

Sind sie nach der monate- oder jahrelangen Vorbereitung am Tag X bereit? Der Puls steigt, doch bei vielen Olympioniken sorgen nicht nur die Wettkämpfe für Anspannung.

Auch Dopingkontrollen sind mal wieder ein grosses Thema. In den letzten Tagen sorgte Der positive Test bei der italienischen Biathletin Rebecca Passler für Schlagzeilen. Bei anderen Athletinnen und Athleten läuten nicht erst jetzt die Alarmglocken.

Kein Sex – für Olympia 2026

Die skandinavischen Medien NRK, SVT, YLE und DR haben vor Olympia 2026 eine Umfrage zum Umgang mit Dopingtests durchgeführt. 184 Athletinnen und Athleten aus Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland nahmen daran teil.

Die Resultate zeigen: Einige Olympioniken verzichten aus Angst vor positiven Tests auf Sex!

Olympia 2026
Zahlreiche Olympioniken verzichten für Olympia 2026 auf Sex. Dadurch soll das Risiko gesenkt werden, einen positiven Dopingtest zu erhalten. - keystone

Demnach vermeiden fast ein Viertel der befragten Sportler (24,7 Prozent) gelegentlich intimen Kontakt. Sie fürchten eine unbewusste Aufnahme von verbotenen Stoffen durch Körperkontakt oder unbekannte Substanzen.

10,9 Prozent lassen es mit dem Sex regelmässig sein.

Aber nicht nur beim Thema Sex sind die Athleten vorsichtig. Auch bei der Einnahme von Medikamenten und Tabletten herrscht Skepsis: Fast elf Prozent verzichten komplett auf Medikamente, rund 68 Prozent nehmen sie ab und zu.

Angst vor unbewusstem Konsum

Eine Mehrheit nimmt auch keine Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Über 60 Prozent der Sportler meiden sogar Cremes, Salben und Kosmetika. Das gilt auch für harmlose Pflegeprodukte.

Mit den Vorsichtsmassnahmen wollen die Athletinnen und Athleten ihren Traum von Olympia 2026 am Leben halten. Und einen Fall wie jenen von Biathletin Passler verhindern. Die Italienerin darf an den Heim-Winterspielen nicht teilnehmen.

Kommentare

User #6336 (nicht angemeldet)

Geld und geldgier und das ohne Geld das leben nicht mehr moeglich ist dank zwangsabgaben wie SRF und Krankenkasse zerstoert die ganze Gesellschaft und das Sozialegefuege?

User #4774 (nicht angemeldet)

Renzo Blumenthal: «Was bin ich eigentlich? Nichts» ... korrekt.

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