FIS

    Maria Höfl-Riesch kritisiert FIS und fordert Änderungen

    Nau Sport
    Nau Sport

    Italien,

    Geht es nach Ex-Skifahrerin Maria Höfl-Riesch (39), müsste die FIS den Weltcup-Kalender anpassen. Zudem sei die Belastung für die Athleten zu gross.

    Maria Höfl-Riesch
    Die deutsche Ski-Legende Maria Höfl-Riesch (rechts) hat die FIS kritisiert. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Maria Höfl-Riesch (39) prangert die hohen Reisebelastungen der Ski-Cracks an.
    • Zudem kritisiert die Deutsche die Planung des Weltcup-Kalenders.

    Eine deutsche Ski-Legende schlägt Alarm! Die dreifache Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch hat sich kritisch zur aktuellen Situation im Ski-Weltcup geäussert. Sie schlägt der FIS vor, den Weltcup-Kalender anzupassen.

    «Die müssen froh sein, wenn sie überhaupt Rennen durchführen können», äussert sich die 39-Jährige gegenüber dem «BR». Sie beklagt das warme Wetter und den fehlenden Schnee, was bereits mehrere Rennabsagen zur Folge hatte.

    Maria Höfl-Riesch
    Maria Höfl-Riesch (links) bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014. - keystone

    Höfl-Riesch sieht eine Lösung darin, die Rennen später zu starten und auf höher gelegenen Pisten auszutragen. Allerdings räumt sie ein: «Die goldene Lösung hat man noch nicht gefunden.»

    Maria Höfl-Riesch: «Reiserei ist eine zusätzliche Belastung»

    Neben dem Wetter stellt auch die hohe Reisebelastung für Athleten ein Problem dar. Die vielen Wettkämpfe gepaart mit der ständigen Reisetätigkeit bieten kaum Erholungsphasen für die Sportler.

    Lara Gut-Behrami
    In Cortina d'Ampezzo (hier Lara Gut-Behrami) hat die Piste für Ausfälle gesorgt. - keystone

    «Ich bin mit einigen Trainern in Kontakt. Die sagen auch: Von der Reise-Organisation und der Belastung sind das ja keine Erholungsphasen», erklärte Höfl-Riesch. Besonders jetzt, wo die Athleten ohnehin schon an ihre Grenzen gehen, seien die vielen Reisen eine zusätzliche Belastung.

    Verfolgen Sie den Ski-Weltcup?

    Ein weiterer Kritikpunkt von Höfl-Riesch ist die Gestaltung der Pisten. Sie kritisiert insbesondere die Bedingungen in Cortina d'Ampezzo. «Ich habe mit dem Abfahrtstrainer der Frauen gesprochen: In Cortina haben sie für das Spektakel die Wellen heftiger gemacht», so die 39-Jährige.

    00:00 / 00:00

    Corinne Suter zeigt ihren emotionalen Leidensweg. - Instagram / @corrinesuter_official

    Die starken Wellen und harten Landungen hätten zu zahlreichen Unfällen geführt. «Die Athletinnen sind förmlich aufgeklatscht im Flache. Und da kommt dann die ganze Wucht in den Knien an. Und das hält das eine oder andere Kreuzband nicht aus.»

    In dieser Saison mussten bereits mehrere Topstars wie Corinne Suter, Mikaela Shiffrin, Petra Vlhova oder Aleksander Kilde wegen Verletzungen pausieren.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Sofia Goggia
    13 Interaktionen
    Beinbruch
    Mikaela shiffrin
    «Wunderkind»
    Lara Gut-Behrami
    8 Interaktionen
    Macht Körper mit?

    MEHR IN SPORT

    Markus Babbel
    1 Interaktionen
    Babbel schimpft
    Vincent Kompany Bayern München
    5 Interaktionen
    Nach Virus-Infektion
    Camille Rast
    3 Interaktionen
    Angriff auf Shiffrin?

    MEHR FIS

    fis
    5 Interaktionen
    Kurz vor Saisonstart
    hirscher
    4 Interaktionen
    Keine WM 2028
    FIS Alexander Ospelt
    8 Interaktionen
    «Ungerecht»
    Fis
    11 Interaktionen
    Nach Sperre

    MEHR AUS ITALIEN

    Sizilien
    Palermo
    mailand proteste
    2 Interaktionen
    Italien
    papst leo
    3 Interaktionen
    Rom
    1 Interaktionen
    Neapel