Marco Odermatt wird durch FIS-Rennkalender klar benachteiligt
Wird die Titelverteidigung für Marco Odermatt (28) kommende Saison ein Ding der Unmöglichkeit? Der provisorische Rennkalender der FIS sorgt für Kritik.

Das Wichtigste in Kürze
- Seit Jahren dominiert Marco Odermatt den Ski-Weltcup.
- Kommende Saison droht dem 28-Jährigen ein sichtlicher Nachteil.
- Ob die FIS damit für mehr Spannung um den Gesamtsieg sorgen will?
Im abgelaufenen Winter war gegen Marco Odermatt erneut kein Kraut gewachsen. Der Buochser gewann zum fünften Mal den Gesamtweltcup. Jetzt will die FIS dieser Dominanz scheinbar ein Ende setzen.
«Noch nie gegeben»
Denn: Nächste Saison droht Odi ein klarer Nachteil. Der provisorische Rennkalender beinhaltet nämlich nur je neun Abfahrten und Super-Gs. Demgegenüber stehen ganze 13 geplante Slaloms. Sollen damit die Techniker bevorzugt werden?

Sogar Rennchef Markus Waldner zeigt sich ob der Verteilung kritisch. Gegenüber dem «Tagesanzeiger» sagt der Österreicher: «Das ist nicht in Ordnung. Und in dieser Form hat es das noch nie gegeben.»
Odis Verfolger sind allesamt Techniker
Mit diesem Renn-Programm wären die Konkurrenten von Marco Odermatt sicher einverstanden.
Seine engsten Verfolger der letzten Saison sind allesamt Techniker. Diese heissen Pinheiro Braathen, McGrath, Meillard, Kristoffersen und Haugan. Als Siebter folgt mit Franjo von Allmen dann wieder ein Speed-Spezialist.
Immerhin: Der Kalender ist noch nicht fix und könnte bereits kommende Woche angepasst werden. Dann trifft sich die technische Kommission der FIS in Slowenien zur Frühjahressitzung.












