Marco Odermatt: Das sind seine letzten Gegner um die Ski-Kugeln
Courchevel steht an. Drei Kugeln sind für Marco Odermatt nur noch Formsache. Franjo von Allmen hat noch eine Mini-Chance auf den Abfahrts-Kristall.

Das Wichtigste in Kürze
- In Courchevel stehen eine Abfahrt und zwei Super-G auf dem Programm.
- Marco Odermatt winkt dieses Wochenende der Kugel-Regen.
- Im Abfahrts-, Super-G- und Gesamt-Weltcup ist die Kugel nur noch Formsache.
Das zweitletzte Weltcup-Wochenende im Ski-Kalender steht an! Für die Herren geht es in Courchevel weiter. Marco Odermatt winken in den französischen Alpen denkwürdige Tage. Der Nidwaldner könnte nämlich gleich drei Kugeln klarmachen.
Am Freitag um 11 Uhr geht es los mit der Abfahrt. Hier hat einzig ein Landsmann noch Chancen auf den Kristall.
Patzt Franjo, ist Abfahrts-Weltcup entschieden
Hier ist Odi die Titelverteidigung kaum mehr streitig zu machen. Der Speed-Superstar führt 175 Punkte vor Landsmann Franjo von Allmen.

Der Dreifach-Olympia-Sieger von Bormio muss Erster oder Zweiter werden, um noch eine Chance zu haben, ins Kugel-Rennen einzugreifen. Wird er das nicht, dann ist Odermatt durch.
Aus eigener Kraft entscheidet Odermatt den Abfahrts-Weltcup, wenn er mindestens zehner wird. Dann bekäme er 26 Punkte gutgeschrieben, was nicht mehr aufzuholen ist.
Mega-Vorsprung für Marco Odermatt auch im Super-G
Am Samstag (11 Uhr) geht es mit dem ersten Super-G weiter, der zweite steigt am Sonntag um 10.45 Uhr.

Auch hier führt Marco Odermatt klar – mit 158 Punkten weniger folgt Vincent Kriechmayr auf Platz zwei. Auch der Österreicher selbst wird sich kaum noch Hoffnungen auf die Kugel machen.
In dieser Saison wurde der Schweizer nie schlechter als fünfter.
Nur noch Braathen im Kampf um Gesamtweltcup – Es gibt einen Haken
Sieben Rennen vor Schluss beträgt Odis Vorsprung im Gesamtweltcup auf den ersten Verfolger Lucas Pinheiro Braathen 572 Punkte. Der Brasilianer und dessen norwegischer Kumpel Atle Lie McGrath sind rechnerisch die einzigen Fahrer, die Odis Triumph noch verhindern könnten. In der Theorie.

In der Praxis sieht es aber anders aus. Spannung kommt nicht mehr auf.
Weder Braathen noch McGrath fahren Speed-Rennen. Wahrscheinlich sichert sich Marco Odermatt bereits am Freitag den fünften Gesamtweltcup-Sieg in Serie.
Im Riesenslalom bleibt es spannend bis zum Schluss
Braathen dürfte seine ganzen Kräfte vielmehr in den Kampf um die Riesenslalom-Kugel stecken. Dort ist nämlich noch überhaupt nichts entschieden.

Der letzte Riesenslalom des Ski-Winters findet übernächstes Wochenende beim Weltcup-Final in Lillehammer statt. Braathens Rückstand auf Odermatt beträgt nur noch 48 Punkte. Patzer sind für den Riesen-Dominator der letzten Jahre strengstens verboten.












