Henrik Kristoffersen: Trotz Maulkorb in Wengen teilt er wieder aus!
Henrik Kristoffersen kommt in Schladming überhaupt nicht auf Touren. Bereits nach dem 1. Lauf des Riesenslaloms kritisiert Der Norweger die Pistenverhältnisse.

Das Wichtigste in Kürze
- Auch der Riesenslalom in Schladming ist nichts für Henrik Kristoffersen.
- Der Norweger fährt beim Sieg von Loïc Meillard nur auf Rang 18.
- Schon vor dem Entscheidungslauf tut er seinem Unmut kund.
«Nächstes Mal gibt es eine empfindliche Strafe», sagte FIS-Renndirektor Markus Waldner nach den Rennen in Wengen. Gemeint war damit Henrik Kristoffersen, der sich einmal mehr einen verbalen Aussetzer geleistet hatte.
«Maulkorb» für Henrik Kristoffersen
Diese Warnung scheint beim Norweger nicht gänzlich zu wirken. Nach dem 1. Lauf des Nacht-Spektakels in Schladming meint er gegenüber ORF: «Nach Wengen kann ich ja nicht viel sagen. Ich glaube, in 14 Jahren im Weltcup habe ich noch nie so einen eisigen Riesenslalom erlebt.»
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Die Worte, die Kristoffersen beim ORF wählt, sind noch milde. Beim Rennen, das er später auf Rang 18 beendet, tobt er gegenüber dem norwegischen «Viaplay»: «Ich weiss nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Es ist völlig lächerlich. Es ist, als würde man mit Sommerreifen auf glattem Eis fahren.»

Viel sagen könne er ja nicht, weil ihm Waldner einen Maulkorb verpasst habe.
Immerhin: Kristoffersen erhält bei seiner Kritik Zustimmung von Lucas Pinheiro Braathen. «Es war das eisigste Rennen, das ich je gefahren bin», so der für Brasilien startende gebürtige Norweger.
Meillard siegt, Odermatt patzt
Am besten mit den schwierigen Bedingungen zurechtkommt Loïc Meillard. Er gewinnt den Riesenslalom mit grossem Vorsprung vor Braathen und Überraschungsmann Elezi Cannaferina aus Frankreich.
Marco Odermatt verpasst das Podest als Vierter knapp, liegt aber über drei Zehntel hinter dem Drittplatzierten.
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Heute Abend steht in Schladming noch ein Slalom auf dem Programm, Der erste Lauf startet um 17.45 Uhr.
















