Wacker Thun

Auswärtserfolg in Stäfa: Wacker Thun bleibt in Topform

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Mit viel Kampfgeist und Entschlossenheit sichert sich Wacker Thun in Stäfa einen verdienten 39:36-Sieg und feiert den siebten Erfolg in Serie.

Wacker Thun
Wacker Thun ist ein Handballverein aus Thun. Ihre Heimspiele tragen die Thuner in der Sporthalle Lachen aus. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie Wacker Thun berichtet, erwischte das Team in Stäfa einen schweren Start in eine Partie, die über weite Strecken von hoher Intensität, aber auch von ungewohnten Unsicherheiten geprägt war. Defensiv fanden die Thuner in den Anfangsminuten keinen Zugriff, was sich bereits beim 6:3 nach sechs Minuten zeigte.

Auch nach zehn Minuten blieb der Rückstand beim 8:5 bestehen, und obwohl die Offensive immer besser ins Rollen kam, verhinderten Fehler und fehlende Kaltblütigkeit im Abschluss ein früheres Aufschliessen.

Positiv: Jonathan Buck und Nils Stettler trafen beide aus drei Versuchen jeweils dreimal und hielten das Team im Spiel. Dennoch blieb die Verteidigung zu passiv und Torhüter Silvan Fürst erhielt kaum Unterstützung.

Wacker kämpft sich zurück

Nach 18 Minuten stand es 14:11, begleitet von einer unglücklichen Zweiminutenstrafe für den eben eingewechselten Ron Delhees. Beim 15:12 nach 20 Minuten zeigte sich, dass Wacker an Stabilität gewinnt und gewillt war, den Rückstand wettzumachen.

Ein emotionaler Moment folgte kurz darauf: Ron Delhees erzielte nach seiner Verletzungspause seinen ersten Treffer, zum 16:15; es sollten schlussendlich deren 3 werden. In Minute 27 gelang Wacker erstmals der Ausgleich zum 17:17.

Die folgende Phase war hektisch: Delhees kassierte erneut eine Strafe, kurz danach auch Leandro Römer. Doch mitten in dieser heiklen doppelten Unterzahl setzte Silvan Fürst ein Ausrufezeichen mit einer starken Parade – und Wacker ging erstmals in Führung.

Die letzten Sequenzen vor der Pause waren taktisch geprägt: Timeout Stäfa, gefolgt von einem Timeout von Remo Badertscher für den letzten Angriff. Juro Cakaric scheiterte knapp, sodass es mit einem gerechten 19:19 in die Kabinen ging.

Zweite Halbzeit: Wacker übernimmt das Spieldiktat

Wacker kam deutlich fokussierter aus der Pause und setzte sich Schritt für Schritt ab. Beim 22:26 nach 27 Minuten zog Stäfa gezwungenermassen das Timeout. Die Thuner spielten in dieser Phase vermehrt mit einer jungen, dynamischen Angriffsformation.

Stäfa wechselte den Torhüter; neu stand Luca Frei zwischen den Pfosten, und Wacker liess mehrere gute Chancen liegen, wodurch die Zürcher auf 24:27 herankamen.

Viele Einsatzminuten erhielten nun Flavian Römer, Nils Stettler, Ron Delhees und Damien Guignet, die Verantwortung übernahmen und frische Impulse setzten. Nach 45 Minuten führte Wacker 24:29, doch Stäfa blieb hartnäckig.

In der 48. Minute stand es 29:31 – Anlass genug für ein weiteres Timeout des Trainerduos Badertscher/Corluka. Mit der Einwechslung von Marc Winkler bekam das Torhüterspiel neuen Schwung.

Zwar hatte Fürst starke Momente, wurde aber zu oft alleingelassen. Winkler entschärfte unmittelbar einen Konter und Ante Gadza erhöhte per Penalty auf 29:32. Kurz darauf folgte die nächste Winkler-Parade.

Doch Thuner Fehlwürfe im Angriff ermöglichten Stäfa eine Aufholjagd: 32:34 nach 53 Minuten und kurz darauf 33:34, dies nach einem weiteren Ballverlust im Angriff. Remo Badertscher reagierte und brachte den siebten Feldspieler – mit Erfolg. Zwei Minuten vor Schluss stand es 35:37, ehe Juro Cakaric vorentscheidend zum 35:38 traf.

Siebter Sieg in Serie:

Es war kein einfacher Abend für Wacker Thun – aber ein umso wertvollerer. Trotz defensiver Schwierigkeiten, hektischer Phasen und hoher Belastung zeigte das Team Charakter, Kampfgeist und Entschlossenheit. Mit dem 36:39-Auswärtssieg feiert Wacker den siebten Vollerfolg in Serie und bestätigt seine beeindruckende Formkurve. Ein hart erarbeiteter und absolut verdienter Sieg.

Weiter geht es mit dem nächsten Auswärtsspiel bereits am kommenden Mittwoch, 4. März um 19.15 Uhr. Der HSC Suhr Aarau empfängt Wacker Thun in der Schachenhalle in Aarau.

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