Marco Odermatt: «Wird ein spannendes Duell mit von Allmen»
Letztes Jahr feierte die Schweiz bei der Lauberhornabfahrt einen Doppelsieg. Triumphator Marco Odermatt erwartet erneut ein Duell mit Franjo von Allmen.

Das Wichtigste in Kürze
- Marco Odermatt verrät vor der Abfahrt in Wengen, was er bei Franjo von Allmen abschaut.
- Der Vorjahressieger erwartet «ein spannendes Duell» mit dem Vorjahreszweiten.
- Ein Podest Odermatts ist mit Blick in die Vergangenheit fast garantiert.
Als Sieger der drei letzten Lauberhorn-Abfahrten geht Marco Odermatt am Samstag als Favorit an den Start.
Der grösste Konkurrent des Gesamtweltcupführenden dürfte mit Franjo von Allmen ein Landsmann sein. Der Weltmeister gewann letztes Jahr in Wengen den Super-G und landete in der Abfahrt auf Rang zwei.

Dass der 24-jährige von Allmen auch dieses Jahr um den Sieg fährt, ist für «Odi» unbestritten: «Es ist ein hart umkämpftes Duell mit Franjo. Schon im letzten Winter konnten wir uns oft abwechseln, in dieser Saison auch schon wieder. Auch an diesem Wochenende wird es ein spannendes Duell werden», zitiert «20 Minuten» den Nidwaldner.
Vom schnellen Landsmann kann sich selbst der Gesamtweltcupsieger der letzten vier Jahre das ein oder andere abschauen. Etwa die Risikobereitschaft oder das Gleiten: «In den Gleitpassagen ist er fast unschlagbar. Dort ist es sehr schwer, ihm nachzukommen», sagt Odermatt.
Marco Odermatt mit hoher Erfolgsquote
Wenn einer in Wengen zu schnell ist, ist es aber doch eher Marco Odermatt. Der 28-Jährige kann am Wochenende eine Wahnsinnsstatistik weiter ausbauen: In acht von seinen bislang zehn Rennen am Lauberhorn stand «Odi» auf dem Podest!
Einen Grund für die herausragende Ausbeute sieht der Überflieger im Streckendesign und Gelände: «Es ist technisch nicht anspruchsvoll und überhaupt nicht steil. Gleichzeitig gibt es technische Passagen mit dem Brüggli-S und dem Ziel-S. Diese sind entscheidend über den Rennverlauf.»

Ob der Dominator der letzten Jahre auch heuer unschlagbar ist?
Die Abfahrt findet am Samstag ab 12.30 Uhr statt, 24 Stunden vorher geht bereits der Super-G über die Bühne.
Den Abschluss der Lauberhornrennen bildet der Slalom am Sonntag (erster Lauf ab 10 Uhr).












